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CHSports2 days ago

Study at the University of Zurich One in three young men has a problematic male image

A study by the University of Zurich found that nearly every third young man in Switzerland has a problematic view of masculinity. The research also revealed that about half of young men fear that 'real masculinity' is being increasingly marginalized. Young men tend to show more acceptance of violence and hostile attitudes toward women and LGBTQ+ individuals. The representative study titled 'Masculinity in Transition,' conducted by the Jacobs Center for Productive Youth Development at the University of Zurich in collaboration with the Swiss organization 'männer.ch,' surveyed over 6,000 people.

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Jeder fünfte Mann in der Schweiz hat ein problematisches Männlichkeitsbild , wie eine  Studie der Universität Zürich zeigt. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist es sogar jeder dritte.

Markus Theunert ist fachlicher Leiter bei der Dachorganisation progressiver Männer- und Väterorganisationen und einer der Autoren der Studie. Er erklärt die Ergebnisse und sagt, was es für ein gesundes Männerbild bräuchte.

Markus Theunert

Fachlicher Leiter und Co-Geschäftsleiter von männer.ch

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Markus Theunert ist fachlicher Leiter und Co-Geschäftsleiter des Dachverband progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch. Der studierte Psychologe und Vater einer Tochter ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt erschien von ihm «Jungs, wir schaffen das. Ein Kompass für Männer von heute.»

SRF News: Wieso ist ein dominantes Männlichkeitsbild problematisch?

Markus Theunert: Es kann nicht darum gehen, Männern vorzuschreiben, wie sie Mann sein sollen. Wir wissen aber, dass diese restriktiv-dominanten Männlichkeits­einstellungen, die wir in der Studie problematisieren, Gewalt begünstigen, Gesundheit gefährden und Gleichstellung behindern. Sie stehen also im Konflikt zu Verfassungsnormen, Grundwerten und Gesetzen. Daraus rechtfertigen sich entsprechende Präventionsbemühungen.

Hat das Forschungsteam diese Ergebnisse für die Schweiz so erwartet?

Nein, die Deutlichkeit der Resultate hat uns überrascht. Wir hatten beispielsweise für die Skala männlicher Bedrohungsgefühle drei Jahre alte Vergleichsdaten aus Deutschland. Dort zeigten sich 3 von 10 jungen Männern besorgt, dass «richtige Männer immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden».

Es wäre fragwürdig, jetzt mit dem Finger auf bestimmte Menschen oder Gruppen zeigen zu wollen und ihnen die Verantwortung für diese Entwicklungen zuzuschieben.

In der Schweiz sind es 5 von 10 jungen Männern. Das ist schon massiv. Die Frage ist, ob dies an Unterschieden zwischen den Ländern liegt oder ob sich in diesen drei Jahren gesellschaftlich etwas verändert hat.

Werte in Deutschschweiz höher

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In der Deutschschweiz sind die Werte des sogenannten «Faktor M» höher als in der Westschweiz oder dem Tessin. Hohe Werte stehen für ein Weltbild, das Männlichkeit stark mit Dominanz, Härte und Abgrenzung verbindet.

Laut Theunert gibt es dafür eine mögliche Ursache, die sich in den Daten ablesen lässt: «Die jungen Männer in der Deutschschweiz geben an, sich viel häufiger in der digitalen Manosphere zu bewegen», sagt er. Dieser Begriff bezeichne die Echokammern des Internets, in denen eine naturgegebene Überlegenheit von Männern gefordert und gefeiert wird.

Dort werde den Frauen, dem Feminismus oder der Gleichstellung die Schuld an der aktuellen Verunsicherung der jungen Männer in die Schuhe geschoben. «Die lange Geschichte von Frauendiskriminierung und patriarchaler Prägung unserer Gesellschaft bis heute wird dabei völlig ausgeblendet», sagt Theunert.

Was sind diese gesellschaftlichen Veränderungen?

Es sind verschiedene Ursachen und Kombinationen denkbar: die Folgen der Corona-Pandemie, die polarisierenden Algorithmen auf Tiktok & Co., der Ukraine-Krieg, die in alle Lebensbereiche drängende Künstliche Intelligenz, die Klimakrise. Das bleibt aber vorderhand Interpretation.

Legende:

Theunert definiert einen Mann mit einem dominanten Männlichkeitsbild folgendermassen: Frauen hält er für manipulativ, Vielfalt für unnötig und Homosexualität nur ok, wenn sie nicht sichtbar ist. Er sucht den Kampf und braucht den Wettbewerb, um sich als ganzer Mann zu fühlen. Unterstützung sucht er nicht, auch wenn er sie braucht.

Getty Images

Inwiefern sind die Eltern für ein dominantes Männlichkeitsbild verantwortlich?

Eltern sind wie die Schule eine wichtige Sozialisationsinstanz. Es wäre ganz generell aber fragwürdig, jetzt mit dem Finger auf bestimmte Menschen oder Gruppen zeigen zu wollen und ihnen die Verantwortung für diese Entwicklungen zuzuschieben.

Jeder Junge kann, darf und muss seinen eigenen Weg finden, wie er Mann werden möchte.

Grundsätzlich stehen wir als ganze Gesellschaft in der Verantwortung, uns mit der Frage zu beschäftigen, wie wir die Orientierung an schädlichen Männlichkeitsnormen überwinden können. Wir alle haben die verinnerlicht.

Was ist die Rolle der Schule?

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Laut Studie sollen Schulen Themen wie Geschlechterrollen, Gleichstellung und Gewaltprävention stärker verankern.

«Bei uns löst diese Studie Ängste und Sorgen aus», sagt Daniel Gebauer, Mitglied der Geschäftsleitung beim Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) sowie Schulleiter der Schule Zollbrück im Kanton Bern. «Wenn ein idealisiertes Bild ist, dass Konflikte mit Gewalt gelöst werden, dann ist das problematisch auf dem Schulplatz», sagt er.

Gebauer warnt jedoch davor, die Schulen zu sehr zur Verantwortung zu ziehen. «Die Schule kann ein gesellschaftliches Problem nicht im Alleingang lösen. Heute werden T…

Read the full article at SRF News
Source document: Study by the University of Zurich

5 reports

Tages-AnzeigerParty-alignedCenter2 days ago
University of Zurich study: How toxic is your image of masculinity really?

A study by the University of Zurich provides detailed insights into how Swiss people perceive masculinity. The article discusses the methodology used to measure these perceptions.

Bias read (Center): The article focuses on a sociological study about public perception of masculinity, which is not inherently politically charged. It does not present any overt ideological framing, nor does it favor one perspective over another. The content is descriptive and centered on academic research.

Official sources cited

  • study Study by the University of Zurich
SRF NewsState / PublicCenter4 days ago
University of Zurich study Expert: Harmful masculinity norms are in all of us

A study by the University of Zurich reveals that every fifth man in Switzerland has a problematic masculinity image, with one in three men aged 18–24 exhibiting such views. Markus Theunert, an expert in progressive male and fatherhood organizations and co-author of the study, explains why dominant masculinity norms are harmful, linking them to increased violence, health risks, and hindrances to gender equality.

Bias read (Center): The article presents factual findings from a university study without overtly biased language or framing. It quotes an expert who discusses the societal implications of certain masculinity norms but does not take a clear ideological stance. The content remains descriptive and analytical rather than倡

Official sources cited

  • study Studie der Universität Zürich
Tages-AnzeigerParty-alignedCenter5 days ago
Study of masculinity: men are superior to women, violence is legitimate one in five Swiss men thinks that

A study by the University of Zurich reveals that restrictive and dominant masculinity stereotypes are gaining ground among young Swiss men, partly due to the influence of the Manosphere. Expert Markus Theunert discusses the causes and potential solutions.

Bias read (Center): The article reports on a university study and quotes an expert without apparent ideological framing or biased language. It focuses on sociological trends rather than political positions.

Official sources cited

  • study Study by the University of Zurich
SRF NewsState / PublicCenter5 days ago
Study at the University of Zurich One in three young men has a problematic male image

A study by the University of Zurich found that nearly every third young man in Switzerland has a problematic view of masculinity. The research also revealed that about half of young men fear that 'real masculinity' is being increasingly marginalized. Young men tend to show more acceptance of violence and hostile attitudes toward women and LGBTQ+ individuals. The representative study titled 'Masculinity in Transition,' conducted by the Jacobs Center for Productive Youth Development at the University of Zurich in collaboration with the Swiss organization 'männer.ch,' surveyed over 6,000 people.

Bias read (Center): The article presents findings from an academic study without overtly favoring any political perspective. It reports data objectively and does not include commentary or framing that suggests a particular ideological stance.

Official sources cited

  • study Study: 'Masculinity in Transition'
  • organisation Jacobs Center for Productive Youth Development, University of Zurich
  • organisation männer.ch (Swiss Men's and Fathers' Organizations)
watsonIndependentCenter5 days ago
This is what a study shows: young Swiss men are like this.

A study explores the perception of masculinity among young Swiss men.

Bias read (Center): The article discusses a study on societal perceptions of masculinity, which is not inherently politically charged. The summary remains neutral and does not indicate any particular ideological leaning.

Go to the primary sources (5)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.

  • studyStudy by the University of Zurich
  • studyStudie der Universität Zürich
  • studyStudy: 'Masculinity in Transition'
  • organisationJacobs Center for Productive Youth Development, University of Zurich
  • organisationmänner.ch (Swiss Men's and Fathers' Organizations)