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GermanySports5 days ago

SPD in the South-West: New chairs are researched and powerless

The article discusses the election of new co-chairs for the SPD in Baden-Württemberg, Isabel Cademartori and Robin Mesarosch, who won through early announcements, bypassing formal procedures, and leveraging social media to mobilize support. The piece highlights their cross-sectional leadership and strategic alliances with current mayors and former Juso colleagues. It notes the SPD's weakened position as the last serious opposition party in the state legislature, with the FDP having lost parliamentary representation and the AfD lacking democratic legitimacy. The new leaders aim to revive the党通过

SPD in Baden-Württemberg : Knapp über fünf Prozent, aber zwei Vorsitzende

Die SPD in Baden-Württemberg wird künftig von einem Führungsduo geleitet. Die neue Spitze muss die Partei aus einer tiefen Krise führen.

Isabel Cadematori bildet zusammen mit Robin Mesarosch das neue Führungsduo der SPD in Baden-Württemberg

Thomas Trutschel/imago

Die SPD in Baden-Württemberg wird künftig in der Doppelspitze geführt. Isabel Cadematori, Bundestagsabgeordnete aus Mannheim , und Robin Mesarosch, ehemaliger Abgeordneter aus Sigmaringen, erhielten in einer Mitgliederbefragung eine absolute Mehrheit von 56,5 Prozent der Stimmen. Ein Parteitag in Ulm muss das Votum am Wochenende noch formal bestätigen.

Der Parteivorstand hatte zuvor entschieden, dass unterlegene Kandidaten nicht erneut antreten dürfen. Dorothea Klische-Behnke, langjährige Landtagsabgeordnete, und der Basis-Kandidat Carsten Lotz kamen auf 24,5 beziehungsweise 19,7 Prozent der Stimmen.

Die beiden designierten Vorsitzenden sollen die Partei nach der historischen Wahlniederlage von 5,5 Prozent bei der Landtagswahl im März neu aufstellen. Gleich nach der Wahlniederlage hatte der Sigmaringer Kreisvorsitzende Mesarosch in den sozialen Kanälen scharf kritisiert, dass mit dem früheren Generalsekretär Sascha Binder einer der Hauptverantwortlichen für einen „historisch unterirdischen Wahlkampf“ zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden war. Er warf Parteifunktionären vor, seit Jahren nur auf ihre Karrieren zu achten und sagte, dass Mitglieder „seit Jahren verarscht“ werden.

Unsere Themen haben gesellschaftlich große Mehrheiten

Isabel Cademartori, designierte Parteivorsitzende der SPD Baden-Württemberg

Jetzt soll Mesarosch, 35, zusammen mit Cadematori, 38 und eben dem Fraktionsvorsitzenden Binder, 43, die Partei aus der tiefen Krise führen. Die künftigen Vorsitzenden kündigten an, die Kommunikation zu straffen: weniger Einzelstatements, dafür drei bis vier Kampagnen pro Jahr. Trotz ihrer unterschiedlichen Parteiflügel – Cadematori gehört dem konservativen Seeheimer Kreis an, Mesarosch der parlamentarischen Linken – betonten beide, dass sie kaum Meinungsverschiedenheiten hätten.

Nur noch viertstärkste Kraft im Landtag

Beide wollen soziale Ungleichheit und Klimaschutz stärker in den Fokus rücken „Unsere Themen haben gesellschaftlich große Mehrheiten. Man muss uns nur wieder zutrauen, sie umzusetzen“, sagte Cadematori am Dienstag und forderte die Bundespartei auf, den Veränderungswillen der Basis ernstzunehmen.

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An der Befragung beteiligten sich 46,5 Prozent der 450.000 SPD-Mitglieder. Die Südwest-SPD hatte in der Vergangenheit keine gute Erfahrung mit dem Verfahren gemacht: 2018 trat die damalige Vorsitzende Leni Breymeier noch vor der offiziellen Bekanntgabe des Auszählungsergebnisses zurück, obwohl sie eine hauchdünne Stimmenmehrheit der Mitglieder gehabt hätte.

Um zu verhindern, dass ihr Gegenkandidat Lars Castellucci den Vorsitz übernimmt, kandidierte Fraktionschef Andreas Stoch und gewann . Nach der jüngsten Wahlniederlage erklärte Stoch noch am Wahlabend seinen Rücktritt. Im Landtag ist die SPD inzwischen nur noch viertstärkste Kraft hinter der AfD.

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Kommentar…

Read the full article at taz – die tageszeitung

2 reports

Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center5 days ago
SPD in the South-West: New chairs are researched and powerless

The article discusses the election of new co-chairs for the SPD in Baden-Württemberg, Isabel Cademartori and Robin Mesarosch, who won through early announcements, bypassing formal procedures, and leveraging social media to mobilize support. The piece highlights their cross-sectional leadership and strategic alliances with current mayors and former Juso colleagues. It notes the SPD's weakened position as the last serious opposition party in the state legislature, with the FDP having lost parliamentary representation and the AfD lacking democratic legitimacy. The new leaders aim to revive the党通过

Bias read (Center): The article provides a factual overview of the SPD leadership change without overtly favoring any side. It critiques the process but remains neutral in its assessment.

taz – die tageszeitungIndependentCenter5 days ago
SPD in Baden-Württemberg: Nearly 5% but two chairmen

The SPD in Baden-Württemberg will be led by a dual leadership team consisting of Isabel Cadematori and Robin Mesarosch following a membership vote where they received 56.5% of the votes. The decision was made after a historic election loss of 5.5% in March. Previous candidates Dorothea Klische-Behnke and Carsten Lotz received 24.5% and 19.7% respectively. A party convention in Ulm must formally confirm the result this weekend.

Bias read (Center): The article reports on an internal party leadership change without taking a stance on the political implications or framing the event with any ideological slant. It presents facts about the election results and the new leadership structure neutrally.