Online seit gestern, 14.57 Uhr
In unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs gibt es ein neues Museumsquartier. Das Museum für Naturkunde, das Museum Hamburger Bahnhof, das Futurium und das Medizinhistorische Museum der Charite haben sich zur „MuseumsMeileMitte“ zusammengeschlossen. Gefeiert wurde das gestern mit einem Nachbarschaftsfest inklusive freiem Eintritt in alle vier Museen.
Die Museen liegen etwa zehn bis 15 Gehminuten voneinander entfernt. Die Einrichtungen würden schon heute jährlich zwei Millionen Menschen in die Gegend ziehen, hieß es in einer Mitteilung. In Zukunft soll es gemeinsame Veranstaltungen und Formate geben.
„Besonderes Potenzial“
Bei geführten Spaziergängen solle man etwa weniger bekannte Ecken in der Gegend um die Invalidenstraße kennenlernen können. Entlang der ehemaligen Berliner Mauer entstehe mit der Nachbarschaft, mit Institutionen und Unternehmen „ein Quartier, das die Zukunft der Stadt aktiv mitgestaltet“, teilte Till Fellrath, Direktor des Hamburger Bahnhofs, mit.
Das Gebiet sei lange Zeit durch seine Lage im ehemaligen Grenzbereich geprägt gewesen, schreibt die Initiative auf ihrer Internetseite. Diese historische Zäsur habe dazu geführt, dass sich nur punktuell städtisches Leben habe entwickeln können. „Bis heute wirkt das Quartier stellenweise fragmentiert und wenig verbunden – und genau darin liegt sein besonderes Potenzial.“
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