Alina Müller wechselt innerhalb der PWHL zur neuen Franchise aus Hamilton. Gegenüber SRF erklärt sie, warum.
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Alina Müller hat turbulente Tage hinter sich. Die Verantwortlichen des neuen Teams PWHL Hamilton buhlten heftig um sie. Innert kurzer Zeit musste sie sich entscheiden: Bleibt sie bei den Boston Fleet, für die sie seit 2023 aufläuft? Oder wechselt sie innerhalb der nordamerikanischen Professional Women's Hockey League? Am Samstag wurde bekannt: Die Nationalspielerin wählte die zweite Option.
«Das sind neue Erfahrungen, von denen man lernen kann. Im Frauen-Eishockey geht es nun auch um Business», schaut Müller im Interview mit SRF zurück. Der Entscheidungsprozess sei fordernd und «überwältigend» gewesen, doch nun sei sie glücklich mit ihrer Wahl.
Duo Duggan/Sparre überzeugte Müller
Den Ausschlag zugunsten der Franchise aus Ontario habe das Management-Duo mit General Manager Meghan Duggan und Trainer Kris Sparre gegeben. «Das ist so etwa das Beste, das es in dieser Liga gibt», so Müller. Mit Sparre arbeitete sie letzte Saison bei Boston schon zusammen, die beiden kennen sich bestens.
«Duggan hat einen grossen Leistungsausweis. Sie war in den letzten 5 Jahren bei den New Jersey Devils im Management und holte als Spielerin mit den USA die Olympia-Goldmedaille», hebt Müller ausserdem hervor.
Hamilton ist eines von 4 Teams, das neu in die PWHL integriert wird. Die Liga wird von 8 auf 12 Teams aufgestockt. Zum Verhängnis wurde Boston, dass es Müller für den «Expansion Draft» nicht als eine von drei Spielerinnen sperren liess. Die 28-Jährige konnte so von den Kanadiern abgeworben werden.
SRF zwei, Sportflash, 09.06.2026, 21:20 Uhr
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