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The European Parliament and the Council of Ministers have adopted a resolution on the situation in the former Yugoslav Republic of Macedonia.

The Austrian People's Party (ÖVP) has released a list highlighting what it calls the 'underbelly' of the Freedom Party (FPÖ), aiming to distance itself from the FPÖ ahead of its 70th anniversary celebrations. The FPÖ plans to hold its birthday event at Stephansplatz in Vienna, featuring performances by Schlager singer Roberto Blanco and speeches from European far-right politicians such as Germany's Alice Weidel and Tino Chrupalla, Netherlands' Geert Wilders, Hungary's Viktor Orbán, and Czech Republic's Andrej Babiš via video message.

Kritik

Zum 70. Geburtstag der Freiheitlichen hat die Volkspartei eine Liste erstellt, um auf den "Unterbau der FPÖ" hinzuweisen und sich abzugrenzen

19. Juni 2026, 14:29

Die FPÖ nutzt den Stephansplatz regelmäßig als Bühne – auch für ihre Geburtstagsfeier am Samstag.

Touristinnen und Touristen tun sich dieses Wochenende sichtlich schwer, ein ordentliches Selfie mit dem Stephansdom zu machen. Bereits Freitagvormittag war der Platz vor der Kathedrale voll mit Lastwagen, Transportern oder Gestellen, aus denen bis Samstag eine Bühne werden soll. Da wird die FPÖ auf dem prominenten Platz in der Wiener Innenstadt ab dem frühen Nachmittag ihren 70. Geburtstag zelebrieren – mit Schlagersänger Roberto Blanco als Stimmungsmacher.

Zu einem Festakt in der Hofburg, ebenfalls am Nachmittag, ist eine "ganzen Reihe internationaler Gratulanten" angekündigt – also Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Rechtsparteien. Laut FPÖ werden das deutsche AfD-Führungsduo Alice Weidel und Tino Chrupalla, der niederländische PVV-Vorsitzende Geert Wilders sowie der mittlerweile abgewählte ungarische Ministerpräsident und Fidesz-Vorsitzende Viktor Orbán beim Festakt Grußworte sprechen. Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš gratuliert mittels Videobotschaft.

FPÖ-Chef Herbert Kickl lobte die Gäste in einer Aussendung als die "bedeutendsten patriotischen Politiker Europas", er freue sich darauf, mit ihnen in die Zukunft und in die Geschichte der Partei zu blicken.

Haider-Ära

Letzteres hat die ÖVP im Vorfeld der freiheitlichen Feier getan. Um in den Vordergrund zu stellen, wofür die FPÖ "landauf und landab" bekannt sei: "Die vielen sogenannten 'Einzelfälle'", sagt der schwarze Generalsekretär und Nationalratsabgeordnete Nico Marchetti.

Über diese berichtet DER STANDARD regelmäßig. Einen Überblick über "Einzelfälle" seit Antritt der türkis-blauen Regierung im Jahr 2017 bis zum Platzen dieser Koalition im Mai 2019 finden Sie hier , einen über jene seit Kickl an der Spitze hier .

Die ÖVP hat nun auch für jedes Jahr der blauen Geschichte einen Einzelfall zusammengetragen. Die Liste beginnt mit FPÖ-Mitgründer Anton Reinthaller, der zuvor unter anderem SS-Brigadeführer und nach dem "Anschluss" Österreichs Minister unter Arthur Seyß-Inquart war . Und setzt zum Beispiel fort mit Ex-Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager, der 1985 den aus der Haft in Italien entlassenen Kriegsverbrecher Walter Reder per Handschlag am Flughafen begrüßte .

Aus der Zeit Jörg Haiders wird etwa dessen Ausspruch über die seiner Meinung nach "ordentliche Beschäftigungspolitik im Dritten Reich" angeführt. Oder seine antisemitische Aussage über den damaligen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant beim politischen Aschermittwoch 2001, als ÖVP und FPÖ im Bund gemeinsam regierten. Ebenso erinnert die ÖVP an den Abgeordneten Wolfgang Zanger, der 2006 auch "gute Seiten" am Nationalsozialismus sah .

Im Visier des Verfassungsschutzes

Aus der jüngeren Vergangenheit findet sich etwa die Teilnahme von FPÖ-Politikern am Gedenken für den NS-Piloten Walter Nowotny (der glühender Hitler-Anhänger war) im Jahr 2018 – während der türkis-blauen Koalition im Bund. Oder die Eiernockerl-Kommentare von FPÖ-Kandidaten aus dem Bezirk Gänserndorf oder die Kandidatur des wegen NS-Wiederbetätigung verurteilten Robert Podany bei der Wiener Bezirksvertretungswahl . Und: Der Umstand, dass zwischen zehn und zwanzig parlamentarische Mitarbeiter von FPÖ-Abgeordneten in Beobachtungen des Verfassungsschutzes auftauchen, wie STANDARD und ORF aufdeckten .

Die Liste sei zwar "bei weitem" nicht vollständig, sagt ÖVP-Generalsekretär Marchetti. Sie gebe aber einen Einblick in den "Unterbau der FPÖ", der immer vorhanden gewesen sei – und seitens der Parteispitze unterschiedlich stark toleriert worden sei bzw. werde. „Die FPÖ mag zwar 70 Jahre alt geworden sein, aber der rein destruktive Kurs, der eine jede Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg verteufelt, ist wesentlich jünger." Dieser habe erst mit der Machtübernahme von Herbert Kickl Einzug gehalten.

Das fügt sich ein in das Narrativ, mit dem die Volkspartei ihre Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen rechtfertigt. Die beiden Parteien regieren in fünf Bundesländern gemeinsam – die "Kickl"-FPÖ und die anderen Teile würden sich unterscheiden, heißt dazu es vonseiten der ÖVP stets. Im Vorjahr führten Schwarz und Blau im Bund Koalitionsverhandlungen, die allerdings scheiterten. (rach, APA, 19.6.2026)

Read the full article at Der Standard
Source document: FPÖ-Aussendung über Geburtstagsveranstaltung

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Der StandardIndependentLeft2 days ago
The European Parliament and the Council of Ministers have adopted a resolution on the situation in the former Yugoslav Republic of Macedonia.

The Austrian People's Party (ÖVP) has released a list highlighting what it calls the 'underbelly' of the Freedom Party (FPÖ), aiming to distance itself from the FPÖ ahead of its 70th anniversary celebrations. The FPÖ plans to hold its birthday event at Stephansplatz in Vienna, featuring performances by Schlager singer Roberto Blanco and speeches from European far-right politicians such as Germany's Alice Weidel and Tino Chrupalla, Netherlands' Geert Wilders, Hungary's Viktor Orbán, and Czech Republic's Andrej Babiš via video message.

Bias read (Left): The article frames the FPÖ's activities and associations with far-right figures in a critical light, emphasizing their controversial nature and positioning the ÖVP as distancing itself from them. This framing suggests a left-leaning perspective by highlighting the FPÖ's alignment with far-right ide­

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  • organisation FPÖ-Aussendung über Geburtstagsveranstaltung

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