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AustriaCultureOverlooked from the right2 days ago

Martin Thür tears the thread of patience at Environment Minister Totschnig in the "ZiB 2"

In an interview with ZiB 2 host Martin Thür, Environment Minister Norbert Totschnig is questioned repeatedly about whether Austria will meet its climate goals. Totschnig avoids giving direct answers and instead emphasizes the need for collective effort while citing past government actions as obstacles. The article highlights concerns over reduced climate-friendly funding in the double budget and potential EU fines if targets are not met.

TV-Tagebuch

Martin Thür reißt bei Umweltminister Totschnig in der "ZiB 2" der Geduldsfaden

"Werden wir die Klimaziele erreichen?", will der "ZiB 2"-Host mehrmals wissen. Als Totschnig wiederholt ausweicht, wird Thür deutlich

Doris Priesching

In Sachen Klimaschutz wird diese Regierung kein Weltmeister. Klimafreundliche Förderungen werden im Doppelbudget gekürzt, klimaschädliche bleiben vorerst unangetastet. Die Klimaziele der EU können so voraussichtlich nicht erreicht werden. Bis zu 5,9 Milliarden Euro Strafzahlungen drohen.

Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig gibt sich in der ZiB 2 trotzdem frohen Mutes. Alle müssten einen Beitrag leisten, sagt Totschnig bei Martin Thür am Donnerstag und bleibt bei treuherzigen Versprechungen: Er werde alles tun, um die Ziele zu erreichen. Wie das vonstattengehen soll, bleibt selbst nach hartnäckigem Nachfragen des ZiB 2 -Hosts nicht ganz klar.

Totschnigs Strategie ist zurechtgelegt, sie lautet: Erstens können wir nichts dafür, wir müssen ausbaden, was die Regierung vor uns – in der die ÖVP selbst saß – verbockt hat. Zweitens: schaumamal.

Das führt zu mehreren Runden um dieselbe Frage: "Werden wir die Klimaziele erreichen?", will Thür zum wiederholten Mal wissen. Von seinem Interviewpartner erfährt er es nicht. Totschnig ist immerhin "zuversichtlich". Und: Es brauche "eine gemeinsame Kraftanstrengung". Weil: Der Zeitraum bis 2030 sei "eine ordentliche Herausforderung". Mit seinem Optimismus sei er einer der wenigen, die glauben würden, dass die Klimaziele erreicht werden könnten, versucht es Thür nun noch einmal. Totschnig: "Wir sind im Jahr 2026. Ich bin Umweltminister, und ich werde alles tun, damit wir auf Zielpfad bleiben."

Um klimaschädliche Förderungen kümmere sich eine Arbeitsgruppe, erklärt Totschnig, und da reißt Thür endgültig der Geduldsfaden: "Das ist doch alles seit vielen Jahren am Tisch. Man weiß ganz genau, wie schädlich das Dieselprivileg ist für Österreich. Man weiß ganz genau, wer davon profitiert", sagt Thür und nennt "zu einem ganz großen Teil internationale Frächter". Thür: "Sie könnten heute entscheiden." Theoretisch, praktisch leider nicht. Alle Fakten würden erst am Tisch liegen, "wenn die Expertengruppe das vorlegt", kontert Totschnig.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) war am Donnerstag in der "ZiB 2" zu Gast bei Martin Thür.

Eine klare Ansage gibt es zu Forderungen der Wirtschaftskammer, den Wörthersee als "erheblich veränderten Wasserkörper" zu verankern. Er könne sich nicht vorstellen, dass der Wörthersee gleich eingestuft werde wie der Wienfluss. Gute Nachrichten hat Totschnig auch bei öffentlichen Seezugängen: Die Bundesforste sollen Uferbereiche aufkaufen und diese der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. (Doris Priesching, 19.6.2026)

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Source document: ZiB 2 Interview with Norbert Totschnig

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Der StandardIndependentLeft2 days ago
Martin Thür tears the thread of patience at Environment Minister Totschnig in the "ZiB 2"

In an interview with ZiB 2 host Martin Thür, Environment Minister Norbert Totschnig is questioned repeatedly about whether Austria will meet its climate goals. Totschnig avoids giving direct answers and instead emphasizes the need for collective effort while citing past government actions as obstacles. The article highlights concerns over reduced climate-friendly funding in the double budget and potential EU fines if targets are not met.

Bias read (Left): The article frames the minister's responses as evasive and highlights criticism toward the government's handling of climate policy, including cuts to green funding and potential penalties. The tone suggests skepticism toward the government's commitment to meeting climate goals.

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