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GermanyCulture3 days ago

Climate negotiations: the fight to end oil and coal is intensifying

The article discusses the intensifying debate at climate negotiations in Bonn regarding the need to phase out oil and coal. It highlights concerns over global economic dependence on fossil fuels, exacerbated by the ongoing conflict between the U.S. and Iran. UN Climate Chief Simon Stiell emphasized the human suffering caused by the Middle East war and the resulting energy crisis, warning that continued reliance on fossil fuels would lead to inflation and economic instability. The article notes that diplomats from 195 countries under the Paris Agreement are meeting to prepare for the upcoming U

Der Konflikt  zwischen den USA und dem Iran könnte bald enden, wenn das neue Friedensabkommen trägt. Doch bis die globale Wirtschaft wieder läuft wie voher wird es noch Monate oder sogar Jahre dauern, sagen Experten.

Der Irankrieg und die aktuelle Energiekrise zeigen die große Abhängigkeit der Weltwirtschaft von Öl und Gas. Für einige Ökonomen und die Verfechter von mehr Klimaschutz ist das ein weiterer Grund, sich schnell von fossilen Brennstoffe zu verabschieden und mit sauberen Energien unabhängiger zu werden.

"Der Krieg im Nahen Osten verursacht unermessliches menschliches Leid und löst eine Kostenkrise bei fossilen Brennstoffen aus, die Volkswirtschaften überall in den Würgegriff nimmt ", so UN-Klimachef Simon Stiell in seiner Eröffnungsrede zu den diesjährigen-Klimaverhandlungen in Bonn.

In den vergangenen zwei Wochen trafen sich dort Diplomaten der 195 Länder des Pariser Klimaabkommens zu Zwischenverhandlungen, ein jährliches Arbeitstreffen zur Vorbereitung Weltklimagipfels in der Türkei im November.

Es sei völlig klar: Wenn wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen fortsetzten, bedeute das weiter Inflation und wirtschaftliche Instabilität zu importieren, so Stiell.

Im Zuge des Irankriegs steht die Frage nach Energiesicherheit weltweit im Fokus. Ob das mehr Investitionen in erneuerbare Energien bringt, ist noch nicht klar. Bild: US Central Command/AFP

Das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas ist der Haupttreiber der menschengemachten Erderwärmung. Die Weltgemeinschaft hat sich dazu verpflichtet, den Klimawandel auf möglichst 1,5 Grad aber deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.

Bei den jährlichen UN-Klimaverhandlungen wird darüber gesprochen, wie die Länder das fair und gerecht erreichen können. Dabei geht es um Klimaziele, um Anpassung an die Folgen der Erwärmung und um Geld.

Kurioserweise galt es in den Verhandlungsräumen jahrelang als Tabu, konkret über den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen zu sprechen. Nicht mal im Pariser Klimaabkommen selbst findet man das die Wörter "fossile Brennstoffe ".

In Bonn sei zu beobachten, dass die aktuellen Ölpreisschocks die Debatte veränderten, sagt Jan Kowalzik, der die Verhandlungen seit vielen Jahren für die Nichtregierungsorganisation Oxfam Deutschland begleitet.

Vor allem für Länder, die auf Öl- und Gasimporte angewiesen seien, lieferten die steigenden Preise ein zusätzliches Argument für den Ausstieg aus fossilen Energien und hätten neue Diskussionen angestoßen.

Doch: in den derzeitigen Verhandlungen über Prozesse, Mandate und Beschlusstexte spiegele sich diese veränderte Stimmung bislang kaum wider.

Neue Allianzen wollen den Ausstieg vorantreiben, weil die Klimaverhandlungen zu langwierig sind Bild: Ivan Valencia/AP Photo/picture alliance

Afrika lehnt "Allianz der Willigen " ab

Auch beim Weltklimagipfel in Brasilien im November 2025 war es den Staaten trotz langer Verhandlungen bis spät in die Nacht nicht gelungen, sich klar zum Ausstieg und zu einem Fahrplan weg von den Fossilen zu bekennen.

Blockiert haben das insbesondere Ölstaaten wie Saudi-Arabien und der Iran. Aber auch China , Russland, Tansania und der Senegal wollten nicht mitziehen.

Als Reaktion darauf trafen sich Ende April mitten in der Öl- und Gaskrise rund 60 Länder in Kolumbien zur ersten Konferenz zum konkreten Ausstieg aus fossilen Energieträgern (Transitioning Away from Fossil Fuels, TAFF).

Es war nicht weniger als der Gipfel einer " Allianz der Willigen . "

Vertreter Kolumbiens und anderer Länder setzten sich auf dem Klimagipfel in Brasilien für einen gemeinsamen Ausstiegspfad aus den Fossilen ein - ohne Erfolg. Bild: Pablo Porciuncula/AFP

Gastgeber waren Kolumbien und die Niederlande. Zu den Teilnehmern zählten neben Brasilien, Australien, Norwegen viele Länder, die besonders vom Klimawandel betroffen sind. Deutschland war auch anwesend, schickte aber keinen Minister.

Ob und wie das Treffen in Kolumbien die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beeinflussen sollte, darüber gehen die Meinungen weit auseinander.

Klar ist: die Beschlüsse der TAFF-Konferenz sind nicht Teil der UN-Klimaverhandlungen. Dennoch arbeitete man auch in Bonn hinter den Kulissen weiter an zukünftigen Arbeitsabläufen der TAFF-Allianz, sagte die Top-Diplomatin eines Teilnehmerlandes zur DW unter der Bedingung, anonym zu bleiben.

Gegner eines klaren Ausstiegs aus Öl, Kohle und Co sind besorgt, die Forderungen der Ausstiegs-Allianz könnte die Dynamik der UN-Klimaverhandlungen beeinflussen.

"Das ist ein multilateraler Prozess, und wir sollten uns nicht außerhalb dieses Prozesses engagieren, um später dann wahrscheinlich anderen, die nicht bereit dazu sind, diese Ergebnisse aufzuzwingen, " so der Chef-Verhandler der afrikanischen Länder Antwi-Boasiako Amoah im DW Interview.

Viele afrikanische Länder sind auf Kohle, Öl und Gas angewiesen. Entweder für die Energieversorgung oder um Einnahmen zu generieren. Bild: Sodiq Adelakun/REUTERS

Afrikas Haltung zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas ist ambiv…

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Source document: Eröffnungsrede von Simon Stiell

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Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter3 days ago
Climate negotiations: the fight to end oil and coal is intensifying

The article discusses the intensifying debate at climate negotiations in Bonn regarding the need to phase out oil and coal. It highlights concerns over global economic dependence on fossil fuels, exacerbated by the ongoing conflict between the U.S. and Iran. UN Climate Chief Simon Stiell emphasized the human suffering caused by the Middle East war and the resulting energy crisis, warning that continued reliance on fossil fuels would lead to inflation and economic instability. The article notes that diplomats from 195 countries under the Paris Agreement are meeting to prepare for the upcoming U

Bias read (Center): The article presents the debate around phasing out fossil fuels in a balanced manner, citing both the economic challenges posed by reliance on oil and gas and the calls for transitioning to renewable energy. It includes quotes from UN officials without overtly favoring one side.

Official sources cited

  • statement Eröffnungsrede von Simon Stiell

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