ON
← Back to feed
GermanyEconomy2 days ago

Heatwave in Germany: €431 million costs per day

The current heatwave in Germany is costing the economy 431 million euros per day, with heat-related illnesses and accidents causing 76,500 lost workdays. The consulting firm Prognos calculated these figures for the Federal Ministry of Labour. According to the German Weather Service (DWD), the number of hot days has increased significantly over time, from an average of 4.2 per year between 1961 and 1990 to 11 in 2020. Older people are particularly at risk, with three out of five heat-related deaths in 2025 being individuals over 85 years old, according to the Robert Koch Institute (RKI). Heat,

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist gut aufgestellt: Es gibt viele alte Bäume auf dem Gelände, einen Park gegenüber und an einigen Gebäuden rankt wilder Wein oder Efeu die Fassaden empor.

Das alles hilft gegen Hitze. Die Bäume kühlen ihre Umgebung durch ihren Schatten, und weil sie der Luft durch die Verdunstung von Wasser Wärme entziehen. Auch Pflanzen an Gebäudefassaden wirken kühlend und sie halten warme Sonnenstrahlen vom Mauerwerk fern.

Ein alter Baumbestand sorgt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf für natürliche Beschattung. Als die ersten Gebäude der Klinik gebaut wurden, gab viel weniger lange Hitzephasen in Deutschland Bild: UKE

"Unter den Bäumen wurden Bänke aufgestellt, damit mobile Patientinnen und Patienten, Besucher und Mitarbeitende dort im Schatten verweilen können", erzählt Frank Dzukowski, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit des UKE. Vor drei Jahren hat das Hamburger Klinikum einen umfassenden Hitzeschutzplan aufgestellt. Als die Klinik vor über 100 Jahren gebaut wurde, waren die Sommer in Hamburg im Schnitt noch kühler.

Klarer Trend zu mehr Hitzetagen in Deutschland

Durch den menschengemachten Klimawandel   erwärmt sich Europa besonders schnell  und auch in Deutschland gibt es immer mehr Hitzetage mit mehr als 30 Grad Celsius. In den 1950er Jahren gab es in den meisten Sommern davon nur wenige, knapp acht Hitzetage machten ein Jahr zu einem Rekordhitzejahr, bis zu den 1980er Jahren waren es zehn. In den 2000ern waren es 19 und im vergangenen Jahrzehnt zählte ein Rekordhitzejahr mehr als 20 Tage mit über 30 Grad.

Große Hitze ist eine Gefahr für unseren Körper. Vor allem Hitzewellen wirken sich belastend aus. Von ihnen spricht man, wenn die Temperaturen an mehreren Tagen in Folge auf 30 Grad oder mehr steigen und in der Nacht nicht unter 20 Grad fallen.

Wie Hitzewellen unserem Körper schaden

Sind wir Hitze zu stark ausgesetzt, kann sie das körpereigene Kühlsystem überlasten – mit Folgen wie Hautausschlägen, Wadenkrämpfen oder Schwellungen in den Beinen. Vor allem unser Herz-Kreislauf-System wird durch Hitze sehr belastet, mögliche Folgen sind Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, bis hin zum  Tod durch einen Hitzschlag.

Steigende Temperaturen können in Verbindung mit vermehrter Feuchtigkeit auch zu mehr Hautinfektionen führen und die Wundheilung beeinträchtigen – vor allem, wenn sich mit dem Klimawandel auch das Vorkommen von Bakterien verändert. Hitze kann zudem die Wirkung bestimmter Medikamente verstärken oder abschwächen.

Besonders gefährlich sind hohe Temperaturen generell für Menschen ab 65 Jahre, Menschen mit Vorerkrankungen, schwangere Frauen sowie Säuglinge und Kleinkinder.

Hitze sorgt für volle Krankenhäuser

Allein in den beiden Hitzesommern 2018 und 2019 starben in Deutschland rund 15.500 Menschen an den Folgen der Hitzebelastung. Modellrechnungen für Deutschland sagen voraus, dass es bis Mitte des Jahrhunderts mehr als 5000 zusätzliche Hitzetote pro Jahr geben könnte.

Fakt schon jetzt: Je mehr Hitzetage es gibt, desto mehr Menschen müssen im Krankenhaus behandelt werden. Neben direkten Folgen von Hitze gibt es an heißen Tagen auch mehr Unfälle und Rettungseinsätze.

Aber: Ist man dann im Krankenhaus ausreichend vor Hitze geschützt?

2024 fragte das Deutsche Krankenhausinstitut insgesamt bei 289 Kliniken nach, ob sie mehr oder gezieltere Maßnahmen gegen Hitze ergriffen hätten als im Vorjahr. 60 Prozent sagten nein.

Deutsche Kliniken noch nicht genug auf Hitze vorbereitet

Der Hauptgrund, der besseren Hitzeschutz in Krankenhäusern verhindert: fehlendes Geld, das sagten 96 Prozent aller Befragten. Auch der hohe bürokratische Aufwand schreckt viele Kliniken ab, mehr für den Hitzeschutz zu tun. "Vielfach haben sie momentan angesichts einer schwierigen wirtschaftlichen Lage auch andere Prioritäten", heißt es in dem Bericht.

Und an dieser Situation hat sich laut Ansicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) auch 2026 nicht viel geändert. Der gemeinnützige Verein vertritt als Dachorganisation die Interessen der Kliniken in Deutschland.

Die Bundesländer kämen schon seit Jahrzehnten nicht mehr ihrer Pflicht nach, die tatsächlich anfallenden Investitionskosten der Krankenhäuser zu refinanzieren, kritisiert der DKG- Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß.

"In der Praxis heißt das dann oft, dass die Kliniken das wenige Geld eher in die direkte Versorgung investieren und zum Beispiel Geräte anschaffen oder dringend notwendige Reparaturen finanzieren, als eine Klimaanlage nachzurüsten." Die Klinken müssten zusehen, wie sie für Kühlung sorgen könnten, ohne dabei zu viel Geld auszugeben.

Krankenhäuser: mehr Geld für Hitzeschutz nötig

Tatsächlich existieren bereits viele  Ratschlägen zum Umgang mit Hitze, die auch kostengünstige Hitzeschutzmaßnahmen aufzählen: etwa leichte Dienstkleidung, dünne Bettdecken, hitzeangepasstes Essen oder das Aufstellen von Trinkwasserspendern.

Aber: "Um ein Krankenhaus, seine Patientinnen und Patienten und seine Beschäftigte…

Read the full article at Deutsche Welle (Deutsch)
Source document: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

2 reports

Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter2 days ago
Heatwaves: Are Germany's hospitals prepared?

The article discusses preparations by the University Hospital Hamburg-Eppendorf (UKE) to combat heatwaves. It highlights natural cooling measures such as trees, greenery on building facades, shaded areas for patients and staff, and a comprehensive heat protection plan implemented three years ago. The text also notes the increasing number of hot days in Germany due to climate change.

Bias read (Center): The article provides factual information about the hospital's environmental strategies and mentions climate change as a contributing factor without taking a clear ideological stance. It presents data objectively and does not emphasize any particular political viewpoint.

Official sources cited

  • organisation Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
taz – die tageszeitungIndependentCenter3 days ago
Heatwave in Germany: €431 million costs per day

The current heatwave in Germany is costing the economy 431 million euros per day, with heat-related illnesses and accidents causing 76,500 lost workdays. The consulting firm Prognos calculated these figures for the Federal Ministry of Labour. According to the German Weather Service (DWD), the number of hot days has increased significantly over time, from an average of 4.2 per year between 1961 and 1990 to 11 in 2020. Older people are particularly at risk, with three out of five heat-related deaths in 2025 being individuals over 85 years old, according to the Robert Koch Institute (RKI). Heat,

Bias read (Center): The article presents factual economic costs, health impacts, and statistical data without overtly favoring any political stance. It cites official sources such as the German Weather Service, the Robert Koch Institute, and the consulting firm Prognos, providing balanced information on the effects of

Official sources cited

Go to the primary sources (4)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.