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Immer mehr junge Menschen ergreifen mit Hochschulreife oder Studienabschluss einen handwerklichen Beruf. Gehören Sie dazu? Dann erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen.
17. Juni 2026, 17:52 Uhr
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© Daniel Balakov/Getty Images
Lange galt ein Studium für viele junge Menschen als der beste und sicherste Weg ins Berufsleben. Bei Handwerksberufen dachten viele dagegen an harte Arbeit und schlechte Bezahlung. Doch inzwischen berichten Handwerkskammern von einer Trendwende: Immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Handwerkslehre , und selbst Hochschulabsolventen schwenken häufiger um.
Das dürfte nicht nur daran liegen, dass auf einmal mehr junge Menschen Lust auf praktische Arbeit haben. Sondern auch an den Jobperspektiven : Während es junge Akademiker immer schwerer haben, in den Arbeitsmarkt einzusteigen, gibt es im Handwerk Tausende unbesetzte Stellen. Handwerksberufe gelten zudem als vergleichsweise krisensicher in Zeiten von künstlicher Intelligenz. Und wer sich nach der Ausbildung fortbildet, kann mit einem eigenen Betrieb viel Geld verdienen. Allerdings berichten junge Auszubildende auch immer wieder von den Schattenseiten , etwa von Sexismus in männerdominierten Branchen und schlechten Arbeitsbedingungen.
Wir interessieren uns für die Perspektiven junger Menschen, die einen Handwerksberuf erlernen oder ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben. In welchem Handwerksberuf arbeiten Sie? Warum haben Sie sich für die Ausbildung und gegen ein Studium oder einen akademischen Beruf entschieden? Was erwarten Sie von Ihrem Job? Wie ist die Bezahlung, und welche (positiven und negativen) Erfahrungen haben Sie bislang gemacht?
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