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GermanyCulture3 days ago

European traveling exhibition: Manifesta makes empty churches into places of art

The 16th edition of the European traveling biennial 'Manifesta Ruhr' opens this weekend, transforming twelve former church buildings in cities like Essen, Gelsenkirchen, Bochum, and Duisburg into spaces for art and community engagement over 15 weeks. The event features diverse artistic projects such as a walkable organ made from discarded pipes, a bouncy castle shaped like a church bell, and sculptures crafted from repurposed church pews incorporating local residents' thoughts. Around 100 artists and creative collectives from across Europe participate, alongside neighborhood initiatives from六个

18. Juni 2026, 15:43 Uhr

Für seine Arbeit in der Kulturkirche Liebfrauen hat der Künstler Abbas Zahedi ausrangierte Orgelpfeifen zu einem neuen begehbaren Instrument zusammen gebaut.

© Christoph Reichwein/​dpa

Wie können ungenutzte Kirchenräume im Ruhrgebiet zu neuen Orten der Gemeinschaft werden? Dieser Frage widmet sich die 16. Auflage der europäischen Wanderbiennale «Manifesta Ruhr», die an diesem Wochenende eröffnet wird.

Zwölf ehemalige Kirchengebäude in Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Duisburg werden dann 15 Wochen lang zu Schauplätzen für ganz unterschiedliche Kunstprojekt - von einer begehbaren Orgel aus ausrangierten Orgelpfeifen aus ganz Europa, über eine Hüpfburg in Form einer Kirchenglocke bis hin zu Skulpturen aus ausgemusterten Kirchenbänken, in die der Künstler, die Wünsche und Gedanken von Menschen aus dem Ruhrgebiet geschnitzt hat. Viele Werke zielen auf Beteiligung der Besucher ab, wie etwa ein Garten für Teekräuter, in dem es auch Teezeremonien geben soll.

Beteiligt sind rund 100 Kunstschaffende, Kreative und Kollektive aus vielen europäischen Ländern mit Installationen und Performances. Einbezogen wurden aber auch Nachbarschaftsinitiativen sechs weiterer Ruhrgebietsstädte, die einstige Kirchenräume zum Beispiel in eine Bar oder einen Basketballplatz verwandeln.

Manifesta findet zum zweiten Mal in Deutschland statt

Das europäische Festival für zeitgenössische Kunst wird seit 1996 alle zwei Jahre in einer anderen europäischen Stadt ausgerichtet und findet nach Frankfurt 2002 erst das zweite Mal in Deutschland statt. Für jede Ausgabe erarbeiten die Künstler und Kuratoren ortsspezifische Ansätze.

Bei der vorangegangenen Recherche im Ruhrgebiet sei aufgefallen, wie sehr es an Gemeinschaftsräumen mangele und wie groß zugleich der Leerstand nicht mehr genutzter Kirchengebäude ist, erläuterte der Architekt Josep Bohigas, der das diesjährige Konzept maßgeblich entwickelt hat.

Leitidee: Kirchen zu neuen Begegnungsräumen umwandeln

Aus dem Befund entstand die Idee unter der Überschrift «This is not a church» gemeinsam mit den Nachbarschaften vor Ort neue Zukunftsperspektiven für diese Räume zu entwickeln. Ziel sei es dabei nicht, die Kirchen zu reinen Museen umzugestalten, sondern sie zu neuen Räumen zu entwicklen, in denen Menschen gemeinsam lernen, sich treffen und sich eine Zukunft aufzumalen, so Bohigas.

Ab Sonntag können nun alle die Ergebnisse erkunden: Um möglichst auch jene Menschen zu erreichen, die selten Kulturangebote wahrnehmen, sind alle Veranstaltungen ohne Eintritt, es gibt ein umfangreiches Vermittlungsprogramm. Die Manifesta dauert bis zum 4. Oktober.

© dpa-infocom, dpa:260618-930-244559/1

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Die ZeitIndependentCenter3 days ago
European traveling exhibition: Manifesta makes empty churches into places of art

The 16th edition of the European traveling biennial 'Manifesta Ruhr' opens this weekend, transforming twelve former church buildings in cities like Essen, Gelsenkirchen, Bochum, and Duisburg into spaces for art and community engagement over 15 weeks. The event features diverse artistic projects such as a walkable organ made from discarded pipes, a bouncy castle shaped like a church bell, and sculptures crafted from repurposed church pews incorporating local residents' thoughts. Around 100 artists and creative collectives from across Europe participate, alongside neighborhood initiatives from六个

Bias read (Center): The article focuses on a cultural event with no explicit political content or framing. It describes an art exhibition without taking a stance on political issues, ideologies, or policy debates.