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GermanyEconomy2 days ago

EU summit: conflict between Kallas and Israel raises criticism

The European Union's High Representative for Foreign Affairs, Kaja Kallas, faces criticism after reportedly comparing Israel's treatment of Palestinians to South Africa's former apartheid system during a visit to Mexico in May. German Chancellor Friedrich Merz stated he does not agree with this wording, while Austrian Chancellor Christian Stocker said he had not heard the quote but would find it unacceptable if true. In response, Israel severed diplomatic ties with Kallas, calling her remarks a 'blood libel' against the only Jewish state and democracy in the Middle East. Kallas has neither确认ed

Israel und die EU : Israel bricht Kontakt zu EU-Außenbeauftragter ab

Kaja Kallas soll Israels Vorgehen im Westjordanland mit dem südafrikanischen Apartheidregime verglichen haben. Das hat Konsequenzen – direkt vor dem EU-Gipfel.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Israel scharf kritisiert

Dursun Aydemir/imago

Diplomatischer Eklat kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel: Israels Außenminister Gideon Saar hat angekündigt, den Kontakt mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas abzubrechen – bis sie angebliche Apartheid-Vergleiche zum Vorgehen Israels in Gaza und in der Westbank zurücknehme. Saar beschuldigte Kallas, „zwanghaft und mit offensichtlicher Unfairness“ gegenüber Israel zu handeln.

Die Nahostpolitik steht auf der Tagesordnung des zweitägigen Gipfeltreffens, das am Donnerstag in Belgiens Hauptstadt begann. Es war zunächst unklar, ob sich die EU hinter Kallas stellen würde. Die Israel-Politik spaltet die Europäer seit Jahren. Spanien und Irland fordern eine härtere Haltung wegen der israelischen Kriegsverbrechen in Gaza und der illegalen Besatzung des Westjordanlands , Deutschland und Italien halten dagegen.

Kallas vertrat bisher eine mittlere, defensive Linie. Die estnische Politikerin interessiert sich vor allem für die Ukraine und Russland, weniger für den Nahen Osten. Bei einem Besuch in Mexiko soll Kallas die israelische Politik nun aber mit der Rassentrennung unter dem südafrikanischen Apartheidregime verglichen haben. Dies berichtete das auf EU-Themen spezialisierte Portal „Euractiv“.

Bislang habe Kallas die ihr unterstellte Aussage weder bestritten, klargestellt noch darauf reagiert, kritisiert Saar. Doch nach dem Eklat sah sich die Außenvertreterin gezwungen, Saar zu antworten. „Lieber Gideon, du weißt, dass uns sehr viel verbindet“, schrieb sie im Onlinedienst X. Sie schätze den Dialog mit Israel und sei bereit, ihn auf „respektvolle und konstruktive“ Weise fortzusetzen.

Zugleich bekräftigte Kallas ihre Haltung zu Israel, Palästina und der angestrebten Zweistaaten-Lösung. Die „illegalen israelischen Siedlungen“ im Westjordanland machten es immer schwerer, diese Lösung zu erreichen. „Das ist die EU-Position“, schrieb sie. Zuletzt hatten mehrere EU-Staaten gefordert, den Druck auf Israel zu erhöhen, da eine Zweistaaten-Lösung sonst unmöglich werde.

Kallas scheint zunehmend isoliert

Dies scheiterte jedoch unter anderem an Deutschland, das traditionell zu Israel steht. Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul lehnen Sanktionen gegen Israel regelmäßig ab. Die Bundesregierung pflegt persönliche Kontakte zu Außenminister Saar und anderen Regierungsvertretern in Israel, ohne dabei besondere Rücksicht auf Kallas oder andere EU-Vertreter zu nehmen.

Kallas wiederum wird in Brüssel zunehmend als isoliert beschrieben. Zuletzt war sie von Ratspräsident António Costa übergangen worden. Costa sucht einen Draht nach Moskau, um mit Präsident Wladimir Putin über eine mögliche Friedenslösung für die Ukraine zu reden. Kallas, die in der Russlandpolitik als Hardlinerin gilt, lehnt diplomatische Kontakte ab – diese seien eine „Falle“.

Auch im Irankrieg , den Israel gemeinsam mit den USA geführt hat, spielte Kallas keine Rolle – dabei hatte die EU einst das Atomabkommen mit Iran ausgehandelt. Zuletzt machten in Brüssel Berichte die Runde, dass der Europäische Auswärtige Dienst neu geordnet werden könnte. Er wird von Kallas geleitet. Damit könnte sie endgültig die Kontrolle über die europäische Diplomatie verlieren.

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Felix Wellisch

taz FUTURZWEI im…

Read the full article at taz – die tageszeitung
Source document: German Chancellor Friedrich Merz

3 reports

Die ZeitIndependentCenter2 days ago
EU summit: conflict between Kallas and Israel raises criticism

The European Union's High Representative for Foreign Affairs, Kaja Kallas, faces criticism after reportedly comparing Israel's treatment of Palestinians to South Africa's former apartheid system during a visit to Mexico in May. German Chancellor Friedrich Merz stated he does not agree with this wording, while Austrian Chancellor Christian Stocker said he had not heard the quote but would find it unacceptable if true. In response, Israel severed diplomatic ties with Kallas, calling her remarks a 'blood libel' against the only Jewish state and democracy in the Middle East. Kallas has neither确认ed

Bias read (Center): The article presents multiple perspectives without overtly favoring any side. It includes statements from both critics of Kallas and Israel’s response, providing a balanced view of the controversy.

Official sources cited

  • government German Chancellor Friedrich Merz
  • government Austrian Chancellor Christian Stocker
  • government Israeli Minister of Foreign Affairs Gideon Saar
taz – die tageszeitungIndependentLeft3 days ago
Israel and the EU: Israel breaks off contact with EU foreign affairs representatives

Israel has severed diplomatic contact with European Union External Relations Commissioner Kaja Kallas following her comparison of Israel's actions in the West Bank to South Africa's apartheid regime. Israeli Foreign Minister Gideon Saar accused Kallas of acting 'obsessively and unfairly' toward Israel. The issue comes ahead of an EU summit discussing Middle East policy, where member states are divided over their stance on Israel's policies in Gaza and the occupied West Bank.

Bias read (Left): The article frames Kallas' comments as critical of Israel's actions, using terms like 'apartheid' and highlighting accusations of unfair treatment by Israel. The narrative emphasizes international criticism of Israel's policies in Gaza and the West Bank, aligning with a left-leaning perspective on U

Official sources cited

  • government Israeli Foreign Minister Gideon Saar's statement
  • government EU External Relations Commissioner Kaja Kallas
Deutsche Welle (English)State / PublicRight3 days ago
Israel says it's cutting ties to EU's Kaja Kallas

Israeli Foreign Minister Gideon Saar announced that Israel would cut diplomatic ties with the EU's foreign policy representative, Kaja Kallas, following a report by Euractiv that claimed Kallas compared Israel's treatment of Palestinians in the West Bank and Gaza to the apartheid regime in South Africa during a visit to Mexico. The decision reflects broader tensions between the EU and Israel, particularly after the October 7, 2023 attacks and ongoing disputes over Israeli settlements in occupied Palestinian territories. Kallas, previously Estonia's prime minister, faces criticism from multiple

Bias read (Right): The article presents the Israeli perspective without counterbalance, using language that frames Kallas' remarks as 'blatant unfairness' and highlights Israeli gratitude for European condemnation of her comments. It does not provide direct quotes or perspectives from Kallas or the EU to contextualize

Official sources cited

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  • governmentGerman Chancellor Friedrich Merz
  • governmentAustrian Chancellor Christian Stocker
  • governmentIsraeli Minister of Foreign Affairs Gideon Saar
  • governmentIsraeli Foreign Minister Gideon Saar's statement
  • governmentEU External Relations Commissioner Kaja Kallas
  • press_releaseEuractiv Report