Joshua Kimmich ist gut gelaunt. Und dass, obwohl der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft an seinem freien Tag in Winston-Salem schönere Dinge auf seinem Zettel gehabt haben dürfte, als an der offiziellen DFB-Pressekonferenz teilzunehmen.
Doch die letzten Wochen und vor allem der Auftaktsieg gegen Curaçao , stimmten den 31-Jährigen positiv. Denn vor allem neben dem Platz wächst das Team immer mehr zusammen.
"Man bewertet die Stimmung immer positiv, wenn man ein Spiel gewinnt", sagt der Nationalspieler. "Aber ich habe sie auch schon vor dem ersten Spiel positiv bewertet. Es ist nicht jeden Tag Friede, Freude, Eierkuchen, aber es ist wichtig, dass wir uns alle gut verstehen, um an dem Ziel zu arbeiten."
Zehn Spiele in Folge habe die Nationalmannschaft mittlerweile gewonnen, was Kimmich das Gefühl verleiht auf dem richtigen Weg zu sein. Auf dem vermeintlich richtigen Weg wähnte sich das DFB-Team auch bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Russland (2018) und Katar (2022), doch bei beiden Turnieren bog die Nationalmannschaft früh falsch ab und schied bereits in der Vorrunde aus.
Kimmich steht vor seiner WM-Premiere
Bei der WM in den USA , Mexiko und Kanada soll es nun endlich wieder anders laufen. Und durch den deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao ist das Team um Kapitän Kimmich zuversichtlich, es dieses Mal besser hinzubekommen.
"Es war ein überzeugender Sieg", resümiert er. "Wir haben sehr wenig zugelassen und hätten auch noch mehr Tore machen können. Wir haben es bei den ersten Spielen anderer Teams gesehen, dass es nicht selbstverständlich ist, gegen schwächere Gegner zu gewinnen."
Durch den neuen Modus mit 48 Mannschaften ist Deutschland schon jetzt so gut wie sicher in der nächsten Runde - Kimmich hat also gute Chancen sein erstes K.o.-Spiel bei einer WM spielen zu können.
Joshua Kimmich (l.) ist auf dem Spielfeld der verlängerte Arm von Bundestrainer Julian Nagelsmann Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images/AFP Der 31-Jährige führt bei seiner dritten WM die Nationalmannschaft erstmals als Kapitän an. Für Sportdirektor Rudi Völler genau die richtige Wahl. "Jo Kimmich ist der Fahnenträger für uns alle." Er sei einer, der voranginge und ein "Vorbild" für die Kollegen.
Nationalteam ist "eine Familie"
Kimmich ist einer der erfolgreichsten Fußballer in Deutschland und hat mit dem FC Bayern München bereits alles gewonnen, doch seine Karriere in der Nationalelf ist mehr von Rückschlägen als von Erfolgen geprägt. Dementsprechend versucht er alles, um dieses Mal mehr zu erreichen. Und macht Abstriche.
Auf dem Spielfeld bearbeitet er die rechte Abwehrseite, obwohl er lieber im Mittelfeld spielen würde. Und neben dem Platz geht er als Kapitän voran und versucht alle Teamkollegen einzubinden und mitzunehmen. Der vierfache Familienvater betrachtet eben auch die Nationalelf als "eine Familie" - und die will gepflegt werden.
Kimmich glaubt an das aktuelle Mehrgenerationenteam, angefangen vom 40-jährigen Neuer bis hin zum halb so alten Neuling Assan Ouedraogo. "Wir haben eine neue Mannschaft, wir haben neue Voraussetzungen", weiß der "Familienvorstand". Er habe das Gefühl, dass nach Jahren der vielen Umbrüche und Rückschläge wieder eine echte "hungrige" Einheit zusammenwachse.
Kimmich: "Das gute Gefühl entsteht auf dem Platz"
Besonders die Mischung von unterschiedlichen Charakteren, die Bundestrainer Julian Nagelsmann für sein Projekt "WM-Titel" ausgewählt hat, scheint gut zusammen zu passen.
"Wir haben außer Manu [ Manuel Neuer , Anm.d.R.] nur Spieler dabei, die mit der Nationalmannschaft noch nichts gewonnen haben", erklärt der Kapitän. Und "die haben diesen Hunger, diesen Antrieb, etwas Besonderes zu schaffen. Die Jungs haben Lust auf Fußball."
Gute Laune beim Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Winston-Salem Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images/AFP Wenn die Trainingseinheiten vorbei sind, beschäftigen sich die Nationalspieler in kleinen Gruppen. "Manche spielen Karten, manche haben die NBA-Finals geguckt", sagt Kimmich und am Pool sei auch immer ein bisschen was los.
"Ich glaube, dass man eine Familie vor allem auf dem Platz wird, dass man da zusammenwächst. Natürlich kann man das Drumherum verstärken, in dem man Zeit miteinander verbringt", weiß Kimmich. "Aber das gute Gefühl entsteht auf dem Platz."
Stilles Wasser für den Teamgeist
Das Team ist in Takt, was auch auf dem Trainingsplatz sichtbar wird. Es wird viel gelacht, aber auch hart gearbeitet, denn es gibt trotz des guten WM-Starts noch viel zu verbessern.
"Ich glaube schon, dass wir sehr große Qualitäten haben und großen Mannschaften wehtun können", erklärt Kimmich. "Natürlich müssen wir an unserer Stabilität arbeiten. Wir bekommen zu viele Gegentore, gegen die großen Teams darf uns das nicht passieren."
Und so arbeitet das Team um Kapitän Kimmich weiter am großen Traum . Und damit es vor allem neben dem Platz weiterhin so gut läuft, schwört der Nationalspieler auf ein ganz simples Getränk: stilles Wasser…
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Deutsche Welle (Deutsch)State / PublicCenter3 days ago Joshua Kimmich, the unfinishedThe article discusses German football captain Joshua Kimmich's positive outlook following Germany's 7-1 victory over Curaçao. It highlights his confidence in the team's cohesion and performance after a series of consecutive wins. The piece also references past World Cup campaigns in Russia (2018) and Qatar (2022), where the team failed to advance beyond the group stage.
Bias read (Center): The article focuses on sports performance and player commentary without taking a political stance or showing bias toward any political ideology. It provides factual information about the team's recent results and Kimmich's perspective.
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center5 days ago DFB captain Kimmich: You're almost on vacation hereGerman football captain Joshua Kimmich spent a 'family day' without his wife and children, who are still in Germany and will join him in New York next week for the third World Cup match against Ecuador. During a press conference at Wake Forest University, Kimmich appeared cheerful and slightly playful when asked what he planned to do on his free day. He humorously remarked that journalists were essentially on vacation and suggested they might have recommendations for things to do in the area.
Bias read (Center): The article focuses on a sports-related event with no political commentary, framing, or bias. It simply reports on Kimmich's activities during a family day and includes direct quotes from him without any ideological slant.
Tagesschau (ARD)State / PublicCenter6 days ago DFB victory against Curacao: Nagelsmann's celebration shows which burden has been liftedThe German national football team secured a decisive victory against Curaçao in their opening match of the 2026 FIFA World Cup. Julian Nagelsmann expressed relief and emphasized the importance of this win for building internal confidence within the team. The article notes the logistical challenges faced by Nagelsmann, who attempted to watch matches of other group opponents shortly after his team's game. With the next match against Ivory Coast upcoming, the team plans for recovery and family visits.
Bias read (Center): The article focuses on sports performance and logistics without taking a political stance or showing bias toward any political ideology. It reports objectively on the team's results, coach's comments, and schedule.
HandelsblattParty-aligned🔒Center6 days ago WM 2026: DFB wins the opening match of the World Cup against Curaçao with a score of 7:1The German national football team (DFB) defeated Curaçao with a score of 7:1 in their opening match of the 2026 World Cup.
Bias read (Center): The article reports on a sports match result without any political commentary, framing, or bias. The subject is purely athletic and does not involve political issues.
SternParty-alignedCenter6 days ago Curaçao observes coldly: Germany's team shows a scoring moodThe article discusses Germany's national football team's performance against Curaçao, highlighting their dominant display.
Bias read (Center): The article focuses on sports performance, which is generally apolitical. There is no indication of biased language, framing, or sourcing that would suggest a particular ideological lean.
taz – die tageszeitungIndependentCenter6 days ago The DFB team's WM opener: Very light and a bit educationalGermany defeated Curaçao 7:1 in their opening match of the World Cup. The game showcased Germany's strengths but also revealed issues with passing accuracy and composure, particularly in the first half.
Bias read (Center): The article provides a factual summary of the match without overtly biased language or framing. It notes both Germany's performance and areas needing improvement, maintaining neutrality.
HandelsblattParty-aligned🔒Center7 days ago WM 2026: DFB-Team starts against Curaçao – Kick-off in HoustonThe article mentions that Germany's national football team (DFB) will begin their World Cup 2026 campaign against Curaçao in Houston.
Bias read (Center): The article is purely informational and does not present any political stance or biased framing. It simply reports on a sports event without commentary or ideological slant.
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center7 days ago Germany's team against Curaçao: How the Germans are approaching their first World Cup matchThe German national football team, led by coach Julian Nagelsmann, has confirmed that Manuel Neuer will start in goal during their first World Cup match against Curaçao. Neuer returns after missing previous matches due to a calf injury, with Oliver Baumann having filled in previously. The starting lineup includes captain Joshua Kimmich, defenders Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, and Nathaniel Brown, along with defensive midfielders Aleksandar Pavlovic and Felix Nmecha. The attacking trio consists of Leroy Sané, Jamal Musiala, and Florian Wirtz, supported by forward Kai Havertz. The article is
Bias read (Center): The article provides factual information about the German national football team's lineup and preparations for their World Cup match against Curaçao. It does not contain any overtly biased language, one-sided sourcing, or editorializing that would indicate a political lean.
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Center7 days ago Tactic Analysis: How the DFB Opponent Curaçao PlaysThe article analyzes the tactical changes made by the Curaçao football team ahead of the World Cup, noting that they have adopted a defensive strategy similar to other underdog teams. The piece questions whether this approach will allow them to surprise Germany.
Bias read (Center): The article provides a neutral analysis of Curaçao's tactical adjustments without taking a political stance or showing bias toward either team. It focuses purely on sports strategy and does not include any politically charged commentary or framing.