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GermanyEconomy3 days ago

Bundesbank: For the first time, more than half of all payments are made without cash

In Germany, for the first time last year, more than half of all purchases were made without cash, with only 45 percent involving physical currency, according to the German Federal Bank (Bundesbank). The data shows that 26 percent of payments were made using debit cards, while 10 percent used mobile payment methods such as smartphones. Internet-based payment methods increased their share to 6 percent compared to 2023. The report also notes that there is no complete freedom of choice regarding payment methods, as both cash and non-cash payment options face criticism for lack of acceptance.

Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland erstmals mehr als die Hälfte aller Einkäufe bargeldlos getätigt, nur bei 45 Prozent aller Bezahlvorgänge wurde Bargeld genutzt. Das hat die Deutsche Bundesbank ermittelt, die die Zahlen auch aufschlüsselt. Dabei kann Bargeld weiter unangefochten den ersten Platz halten. 26 Prozent aller Zahlungen wurden mit Debitkarten getätigt, mobile Alternativen – etwa mit dem Smartphone – wurden demnach in 10 Prozent aller Bezahlvorgänge registriert. Internetbezahlverfahren verdoppelten ihren Anteil gegenüber 2023 auf 6 Prozent. Weiter heißt es in der Bilanz, dass eine vollständige Wahlfreiheit bei Zahlungsmöglichkeiten nicht gegeben sei: In einer Befragung wurde die fehlende Akzeptanz von Bargeld ebenso kritisiert wie solche von bargeldlosen Zahlungsmitteln.

Die Vielfalt wächst

Dass der Anteil von Zahlungen mit Bargeld unter die Marke von 50 Prozent fällt, war abzusehen. Vor zwei Jahren hatte die Bundesbank einen Anteil von gerade noch 51 Prozent ermittelt . Gemessen an der Summe der bezahlten Beträge hat die Debitkarte einmal mehr die Nase vorn, 28 Prozent sind aber 4 Prozentpunkte weniger als 2023. Bargeld und Überweisungen sind demnach jeweils auf 23 Prozent gekommen. Insgesamt zeige sich einmal mehr, dass die Vielfalt an genutzten Zahlungsmitteln weiter wächst, digitale Geldbörsen, app- und internetbasierte Bezahlverfahren hätten sich neben den klassischen Möglichkeiten etabliert, erklärt Bundesbank-Vorstandsmitglied Burkhard Balz .

In der Stellungnahme weist die Bundesbank aber auch darauf hin, dass „nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen an der Digitalisierung im Zahlungsverkehr teilhaben“. Ältere Personen, solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, mit niedrigem Einkommen oder geringer digitaler Erfahrung, würden Bargeld häufiger nutzen. Zu Problemen könnte das etwa im öffentlichen Personennahverkehr und an Selbstbedienungskassen im Einzelhandel führen, wo Bargeld seltener akzeptiert werde. Hinzu komme, dass eine übergroße Mehrheit (80 Prozent) es in der zitierten Befragung für wichtig erklärt habe, dass weiterhin bar bezahlt werden könne. Auch deshalb sei es ein zentrales Anliegen der Bundesbank, „Bargeld als kostengünstiges, effizientes und inklusives Zahlungsmittel zu erhalten“.

( mho )

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Source document: Deutsche Bundesbank

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heise onlineIndependentCenter3 days ago
Bundesbank: For the first time, more than half of all payments are made without cash

In Germany, for the first time last year, more than half of all purchases were made without cash, with only 45 percent involving physical currency, according to the German Federal Bank (Bundesbank). The data shows that 26 percent of payments were made using debit cards, while 10 percent used mobile payment methods such as smartphones. Internet-based payment methods increased their share to 6 percent compared to 2023. The report also notes that there is no complete freedom of choice regarding payment methods, as both cash and non-cash payment options face criticism for lack of acceptance.

Bias read (Center): The article presents statistical findings from the Bundesbank without overtly biased language or selective emphasis. It reports facts objectively, noting trends in payment methods without taking a stance on whether cash or digital payments are preferable. There is no evident framing that favors one侧

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