ON
← Back to feed
GermanyTechnology2 days ago

Apple opens app store in Brazil for alternative marketplaces

Apple has opened the App Store in Brazil to alternative app marketplaces and allows other payment methods for in-app purchases and digital goods. This follows an agreement with Brazil's competition authority, CADE, which had demanded Apple open up its platform. The changes come after a three-year antitrust case in Brazil. Apple expressed concerns about potential risks such as malware, fraud, and privacy issues associated with the opening, similar to its stance in the EU.

Nach der EU und Japan führt Apple jetzt auch in Brasilien alternative App-Marktplätze ein und lässt dort andere Zahlungsmethoden für In-App-Käufe und digitale Güter zu. Der iPhone-Hersteller hatte dazu kürzlich eine Vereinbarung mit der brasilianischen Wettbewerbsbehörde Conselho Administrativo de Defesa Econômica ( CADE ) getroffen, die von Apple eine Öffnung eingefordert hatte. Am Donnerstag kündigte Apple die konkreten Änderungen an.

Die Öffnung in Brasilien ist Ergebnis eines drei Jahre andauernden Kartellfalls in dem südamerikanischen Land . Ende Dezember 2025 hieß es in Medienberichten, dass die Anordnungen der Wettbewerbsbehörde schon im April 2026 umgesetzt werden sollen. Augenscheinlich hat es etwas länger gedauert. Apple erklärte, dass man mit der Behörde zusammengearbeitet habe, um Schutzmaßnahmen gegen neue Bedrohungen einzuführen, die aus der Öffnung entstehen.

Apple greift in den EU-Werkzeugkoffer

Der Konzern im US-amerikanischen Cupertino lässt weiterhin keine Zweifel daran, dass er die verordneten Öffnungen problematisch findet. Die neuen Optionen eröffneten „neue Möglichkeiten für Malware, Betrug, Täuschungsversuche sowie Risiken für Datenschutz und Sicherheit“, bemängelt Apple in seiner Verlautbarung. Wie in der EU soll es eine Basisprüfung von iOS-Apps geben, einen Genehmigungsprozess für App-Marktplätze sowie Anforderungen, die dazu beitragen, Kinder vor unangemessenen Inhalten und Täuschungsversuchen zu schützen. Ganz ausschließen ließen sich die Risiken dadurch aber nicht.

Apple greift für seine Öffnung in Brasilien auf Instrumente und Vorgehensweisen zurück, die man vor einigen Jahren für die Erfüllung des Digital Markets Act (DMA) in der Europäischen Union geschaffen hat und die inzwischen auch in Japan Anwendung finden . So wird es neue Geschäftsbedingungen für Brasilien geben, die unter anderem die Einführung einer Provision für Kerntechnologien vorsieht. Diese hat eine Höhe von fünf Prozent und ähnelt der Kerntechnologiegebühr in der EU, die Apple für seine Basisleistungen erhebt, die trotzdem anfallen, wenn Entwickler ihre Apps über alternative Marktplätze vertreiben.

Besonderer Schutz für Kinder

Zudem wird es eine Provision von 15 Prozent auf Transaktionen für digitale Güter und Services geben, die über eine Website getätigt werden, die mit der App des Entwicklers verlinkt ist. Für Zahlungsabwicklungen über Apples App Store fällt eine zusätzliche Gebühr von fünf Prozent an. Die App-Store-Provision beträgt je nach Programm zehn oder 21 Prozent. Unter diesen neuen Geschäftsbedingungen sollen Entwickler, die digitale Waren und Services in Brasilien verkaufen, Apple denselben oder einen geringeren Betrag als heute zahlen. Wer keine digitalen Waren und Services verkauft, zahlt weiterhin keine Provisionen oder Gebühren an Apple.

Zum Schutz von Kindern konnte sich Apple mit der Behörde in Brasilien auf einige Vorkehrungen verständigen. Apps in der Kinderkategorie des App Store dürfen keine Links auf externe Webseiten mit Kaufmöglichkeiten enthalten. Für Nutzer unter 18 Jahren müssen Apps, die alternative Zahlungsmethoden verwenden, einen Schutzmechanismus einbauen, der vor einem Kauf die Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten einholt. Auch dürfen Apps für Minderjährige nicht auf externe Transaktionsseiten verlinken. Apple arbeitet zudem an einer neuen API, über die Eltern Käufe außerhalb von Apples eigenem In-App-Kauf-System überwachen und genehmigen können.

Apple weist in seiner Mitteilung darauf hin, dass ähnliche Öffnungen in Europa und Japan dazu geführt haben, dass bestimmte App-Typen – darunter Pornografie-Apps – auf iOS verfügbar wurden, die zuvor nicht erlaubt waren. Inzwischen sind alternative App-Marktplätze in 29 Ländern verfügbar. Man sehe diese Entwicklung als warnendes Beispiel auch für Brasilien. Die Neuerungen stehen Entwicklern ab iOS 26.5 zur Verfügung.

( mki )

Read the full article at heise online
Source document: Mysk Research Team

2 reports

heise onlineIndependentCenter2 days ago
App Store application: Apple is tracking the characters you type

Apple provides developers with new metrics to optimize app distribution on the App Store, including tracking user input such as characters entered into search fields along with timestamps. The German-Canadian security research team Mysk discovered this through Apple's 'Privacy Takeout' feature, which allows users to download their data. Users cannot opt out of this tracking, even if they have opted out of personalized advertising on their iPhones.

Bias read (Center): The article presents factual findings from a security research team regarding Apple's data collection practices without overtly favoring any side. It does not include subjective commentary or biased language, focusing instead on the technical details of the issue.

Official sources cited

heise onlineIndependentCenter3 days ago
Apple opens app store in Brazil for alternative marketplaces

Apple has opened the App Store in Brazil to alternative app marketplaces and allows other payment methods for in-app purchases and digital goods. This follows an agreement with Brazil's competition authority, CADE, which had demanded Apple open up its platform. The changes come after a three-year antitrust case in Brazil. Apple expressed concerns about potential risks such as malware, fraud, and privacy issues associated with the opening, similar to its stance in the EU.

Bias read (Center): The article presents factual information about Apple's policy change in Brazil without overtly favoring any side. It includes Apple's concerns and mentions the regulatory environment without taking a clear ideological stance.

Official sources cited

  • organisation Apple's Statement
  • government Conselho Administrativo de Defesa Econômica (CADE)

Go to the primary sources (4)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.