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GermanyMedicine3 days ago

British Army stops Shadow Fleet tanker in the English Channel

The British military has intercepted an oil tanker belonging to Russia's Shadow Fleet in the English Channel. According to Prime Minister Keir Starmer, this marks the first operation led by Britain against the fleet. The tanker, named 'Smyrtos,' flies the flag of Cameroon but originates from a Russian port. The operation involved naval forces and specially trained officers from the national criminal police and lasted six hours. The ship is now being held off the south coast under observation while investigations continue. The operation was conducted in close coordination with France.

Kriegsangst in Großbritannien : Moskau und London in der Eskalationsspirale

Kommandoaktion und Schüsse im Ärmelkanal sowie ein Aufsehen erregender Prozess in London: Zwischen Russland und Großbritannien häufen sich brenzlige Zwischenfälle.

Britische Einsatzkräfte gelangen per Fast-Roping aus einem CH-47 Chinook-Hubschrauber an Bord der „Smyrtos“

Lphot Hutchins/MoD Crown copyrigh/pa wire

Die „Admiral Grigorowitsch“ ist eines der wichtigsten Kriegsschiffe der russischen Marine. Die hochmoderne Fregatte, die sogar Marschflugkörper abfeuern kann, war seit ihrer Inbetriebnahme im russisch besetzten Sewastopol auf der Krim 2016 vor Syrien im Einsatz und hat die Weltmeere befahren. Am 15. Juni eröffnete sie im Ärmelkanal vor der britischen Südküste das Feuer.

„Wir segelten einfach und plötzlich war da vor uns ein Kriegsschiff, es stand einfach herum“, erzählte jetzt britischen Zeitungen der Rentner Alan Kelney, der mit seiner Frau Jane am Montag auf seiner Segeljacht unterwegs nach Frankreich war. Er habe Kurs gehalten, vom Kriegsschiff – von dem nicht zu erkennen war, unter welcher Flagge es fuhr und das keinen Versuch machte, Funkkontakt aufzunehmen – haben unvermittelt die Sirenen getönt und dann seien von Bord aus Gewehrschüsse gefallen. „Wir haben unseren Motor angeworfen und sind abgehauen.“ In Frankreich gelandet, schlugen sie Alarm.

Der britische Premierminister Keir Starmer nannte das russische Verhalten „rücksichtslos“. Und vor allem ist es gefährlich, auch wenn es um eine private Segeljacht und nicht um eine Konfrontation zwischen zwei Kriegsmarinen geht. Als die russische Seite behauptete, die Schüsse seien von den Briten abgefeuert worden, ging das Rentnerehepaar selbst an die Presse.

Krieg in der Ukraine

Mit dem Einmarsch im 24. Februar 2022 begann der groß angelegte russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Bereits im März 2014 erfolgte die Annexion der Krim, kurz darauf entbrannte der Konflikt in den ostukrainischen Gebieten.

➝ Mehr zum Thema Krieg in der Ukraine

Eskorte für Öltanker der russischen Schattenflotte

Die „Admiral Grigorowitsch“ wird eng von der britischen Marine überwacht. Denn das russische Schiff eskortiert seit April ständig Tanker der sogenannten russischen „Schattenflotte“ von der Nordsee durch den Ärmelkanal in den Atlantik. Sie bringen russische Ölexporte unter Bruch geltender Sanktionen auf die Weltmärkte.

Am vergangenen Samstag hat Großbritannien zum ersten Mal einen dieser Öltanker geentert. In einer mit Kriegsschiffen und Kampfhubschraubern abgesicherten Operation landeten britische Marinesoldaten in der Nacht zu Sonntag auf der unter kamerunischer Flagge fahrenden „Smyrtos“, übernahmen die Kontrolle und brachten das Schiff zum südenglischen Hafen Portland, wo es jetzt beschlagnahmt liegt.

Sicherheitsexperten in London warnen, Russland und Großbritannien stünden an der Schwelle des Krieges

Russlands Regierung nannte das „illegal“. Großbritannien sprach von einer „klaren Botschaft an Russland“. Zeitgleich, so die Marine, hätten zwei weitere britische Kriegsschiffe in der Nähe die „Admiral Grigorowitsch“ überwacht – man wusste um ihre wichtige Rolle.

Dass der Beschuss der britischen Segeljacht durch die „Admiral Grigoriwitsch“ Russlands Reaktion darauf ist, liegt nahe. Die Sorge ist nun, dass das nicht das Ende dieser Eskalationsspirale sein dürfte. Kein Tag vergeht, ohne dass in London Sicherheitsexperten warnen, Russland und Großbritannien stünden bereits an der Schwelle des Krieges.

Brandanschläge im Umfeld des britischen Premiers

Nicht nur im Meer. Am Tag, als die Segeljacht im Ärmelkanal unter Beschuss geriet, sprach ein Gericht in London zwei mutmaßliche Agenten Russlands schuldig, eine Serie von Brandanschlägen im Umfeld von Premierminister Starmer verübt zu haben.

Am 8. Mai 2025, dem 80. Jahrestag des Sieges der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, war in Starmers ehemaliger Wohnstraße in London sein damaliges Auto, das er nach seiner Amtsübernahme an einen Nachbarn verkauft hatte, in Flammen aufgegangen. Vier Tage danach brannte in derselben Straße der Eingangsbereich von Starmers vormaligen Haus, das jetzt seine Schwägerin bewohnt; zuvor wurde ein weiterer Anschlag auf sein Haus verübt.

Zwei Ukrainer wurden verhaftet, bekannten sich schuldig und man fand bei ihnen Kommunikation mit einem russischen Botschaftsmitarbeiter. Der wies ihnen laut Anklage die Anschlagsziele zu und versprach ihnen Bezahlung, nur um sie hinterher fallenzulassen – „Wegwerfagenten“ nennt man solche Einwegtäter. Eine am Montag veröffentlichte BBC-Recherche identifizierte den mutmaßlichen russischen Agentenführer.

Debatten um höhere Verteidigungsaufgaben

All dies folgt im Rahmen heftiger Sicherheitsdebatten in Großbritannien seit dem Rücktritt des Verteidigungsministers John Healey am Donnerstag vergangener Woche im Streit um höhere Verteidigungsausgaben. In seinem Rücktrittsschreiben nannte er Finanzministerin Rachel Reeves „unwillig“ und Premierminister Keir Starmer „unfähig“…

Read the full article at taz – die tageszeitung
Source document: British Prime Minister Keir Starmer

3 reports

taz – die tageszeitungIndependentLeft3 days ago
Fear of war in Britain: Moscow and London in a spiral of escalation

The article discusses escalating tensions between Russia and the United Kingdom, highlighting recent incidents such as Russian naval activity in the English Channel and a dramatic encounter involving a British couple aboard their yacht. A Russian frigate opened fire in the channel, prompting the couple to flee. The article also mentions a high-profile legal case in London and military operations involving UK forces.

Bias read (Left): The article frames the situation with strong emphasis on Russian aggression and potential escalation, using terms like 'Eskalationsspirale' (escalation spiral), which implies a dangerous trajectory driven by Russia. It highlights the actions of Russian forces without providing balanced counter-narrt

Official sources cited

  • government British Prime Minister Keir Starmer
  • court Alan Kelney and Jane Kelney (eyewitness account)
Tagesschau (ARD)State / PublicLeft7 days ago
British Army stops Shadow Fleet tanker in the English Channel

The British military has intercepted an oil tanker belonging to Russia's Shadow Fleet in the English Channel. According to Prime Minister Keir Starmer, this marks the first operation led by Britain against the fleet. The tanker, named 'Smyrtos,' flies the flag of Cameroon but originates from a Russian port. The operation involved naval forces and specially trained officers from the national criminal police and lasted six hours. The ship is now being held off the south coast under observation while investigations continue. The operation was conducted in close coordination with France.

Bias read (Left): The article presents the interception of the Russian tanker as a significant action against Russia's involvement in the war in Ukraine, using strong language such as 'versetze Russland einen weiteren Schlag' (deal Russia another blow) and emphasizing the symbolic message to those fueling Putin's war

Official sources cited

Der SpiegelIndependentCenter7 days ago
Britain reports an operation against a ship of the Russian shadow fleet in the English Channel

Britain has intercepted an oil tanker belonging to Russia's so-called Shadow Fleet in the English Channel. The Shadow Fleet is used by Russia to circumvent sanctions imposed due to the Ukraine war.

Bias read (Center): The article presents a factual report without overtly biased language or emphasis. It mentions the interception of a Russian ship attempting to bypass sanctions but does not take a clear stance or provide additional context that would indicate a particular ideological leaning.

Official sources cited

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