ON
← Back to feed
CHBusiness5 days ago

Bank account hacked fraudsters clear account empty Hotline not accessible

The article reports on a current scam where fraudsters impersonate bank employees to steal online banking credentials by claiming to check 'suspicious activities' on accounts. It highlights that only two out of nine Swiss banks have a 24-hour hotline available for emergency situations related to account hacking. The article further explains that while most banks now offer 24/7 hotlines for card fraud and Twint app fraud, only UBS and PostFinance provide such support specifically for E-Banking fraud, which involves direct access to customer accounts.

Bankkonto gehackt

Betrüger räumen Konto leer – Hotline nicht erreichbar

Wenn Betrüger ein Bankkonto hacken, ist eine schnelle Reaktion gefragt. Aber nur wenige Banken haben eine 24-Stunden-Hotline.

16.06.2026, 07:46

SRF hat mehrere Meldungen über eine aktuelle Betrugsmasche erhalten: Falsche Bankmitarbeiter rufen an, um angeblich «verdächtige Aktivitäten» auf dem Konto zu prüfen und so E-Banking-Zugangsdaten zu stehlen. Geschädigte können dabei viel Geld verlieren – aber nur zwei von neun angefragten Schweizer Banken sind rund um die Uhr für Notfälle erreichbar.

Betrugshotline nicht für jede Art von Betrug

Die Banken unterscheiden zwischen drei verschiedenen Arten von Betrug: E-Banking-, Twint- und Kredit- oder Debitkartenbetrug. Neben einer 24/7-Hotline für Kartenbetrug verfügen nun fast alle angefragten Banken auch über eine 24-Stunden-Twint-Hotline. Nur die Zürcher Kantonalbank und Raiffeisen verzichten weiterhin darauf.

Beim Twint-Betrug erbeuten die Betrüger das Geld über die Twint-App, die mit dem Bankkonto verbunden ist. Direkten Zugang zum Bankkonto haben sie jedoch nicht.

Nur UBS und Postfinance mit Hotline bei E-Banking-Betrug

Bei einem E-Banking-Betrug – wenn jemand die Zugangsdaten zum Bankkonto ergaunert – haben die Betrüger direkten Zugriff auf das Bankkonto des Kunden. Für diesen Betrugsfall haben lediglich UBS und Postfinance eine 24-Stunden-Hotline.

Raiffeisen, Bank Cler, Migros Bank, Berner, Zürcher und Graubündner Kantonalbank sowie die Alternative Bank Schweiz sind nur zu ihren Bürozeiten erreichbar. Diese variieren und einige Banken sind auch am Wochenende erreichbar.

Transaktion selbst stoppen

Fast alle Banken argumentieren, man könne eine noch nicht ausgeführte Transaktion im E-Banking oder in der Banken-App selbst stoppen. Dies geht aber nur, wenn Betrüger die Zugangsdaten nicht schon geändert haben.

Ist dies der Fall, gibt es je nach Bank Möglichkeiten, weitere Transaktionen zu verhindern. Bereits ausgeführte Transaktionen können jedoch nicht mehr gestoppt werden – auch nicht von der Bank.

Finma kritisiert fehlende Betrugshotline

In einer Aufsichtsmitteilung vom April 2026 kritisiert auch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma, dass viele Banken für Betrugsmeldungen nicht 24/7 erreichbar sind.

«Espresso» ist an Ihrer Meinung interessiert

Box aufklappen

Box zuklappen

Laut Mediensprecher Serkan Isik will die Finma mit dieser Mitteilung auf digitale Betrugsrisiken aufmerksam machen und die Finanzinstitute an ihre bestehenden Pflichten erinnern, ohne jedoch neue aufzuerlegen. «Die Aufsichtsmitteilung der Finma legt hier keine neuen Pflichten fest, sondern schafft Klarheit über bereits bestehende Pflichten, die schon seit Längerem in Kraft sind.»

Konsumentenschutz beim Bundesrat abgeblitzt

Die Stiftung für Konsumentenschutz hat beim Bundesrat zu diesem Thema einen Vorstoss eingereicht und stützt sich dabei auf eigene Stichproben und auf eine Studie der Hochschule Luzern.

Die Antwort des Bundesrats ist ernüchternd: Er sieht keine Notwendigkeit für entsprechende Vorschriften.

Bankenombudsman mit Banken im Gespräch

Box aufklappen

Box zuklappen

Auch Bankenombudsman Andreas Barfuss kennt die Problematik. Man sei mit den Banken im Gespräch, diese hätten Verbesserungs­möglichkeiten in Aussicht gestellt.

Obwohl in gewissen Fällen telefonischer Support nötig sei und es diesbezüglich Unterschiede zwischen den Banken gäbe, sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf – dank Transparenz, auch durch Konsumentenschutz und HSLU-Studie. Die Kundinnen und Kunden könnten ihre Bank selbst wählen.

Der Konsumentenschutz prüft nun weitere politische Möglichkeiten.

Read the full article at SRF News
Source document: SRF News

1 reports

SRF NewsState / PublicCenter5 days ago
Bank account hacked fraudsters clear account empty Hotline not accessible

The article reports on a current scam where fraudsters impersonate bank employees to steal online banking credentials by claiming to check 'suspicious activities' on accounts. It highlights that only two out of nine Swiss banks have a 24-hour hotline available for emergency situations related to account hacking. The article further explains that while most banks now offer 24/7 hotlines for card fraud and Twint app fraud, only UBS and PostFinance provide such support specifically for E-Banking fraud, which involves direct access to customer accounts.

Bias read (Center): The article presents factual information without overtly favoring any particular side. It provides data on the availability of hotlines across different types of fraud and does not include subjective commentary or biased language.

Official sources cited

Go to the primary sources (1)

The official sources this coverage is built on. Read them directly to bypass framing.