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CHSports3 days ago

AKW showdown in the National Council SVP brings deviants to line with massive pressure

In the Swiss Federal Council, the SVP faction has faced criticism after it allegedly pressured dissenting members within its ranks during a closely contested vote on nuclear power plant construction. National Councillor Daniel Sormanni, who belongs to the SVP but represents the 'Mouvement Citoyens Genevois' politically, claimed he was subjected to intense pressure before changing his stance on the issue. Sormanni stated that the pressure became too much and that he intervened with the President of the National Council to address the situation. The National Council president confirmed having注意到

AKW-Showdown im Nationalrat

SVP bringt Abweichler mit massivem Druck auf Linie

Der «Gegenvorschlag Rösti» wird haarscharf angenommen. Nun erhebt Daniel Sormanni Vorwürfe gegen seine SVP-Fraktion.

18.06.2026, 20:04

Innerhalb weniger Tage hat sich im Nationalrat in Sachen Kernkraftwerke das Blatt gewendet: Am Montag noch hatte der Rat die Aufhebung des AKW-Neubauverbots äusserst knapp zurückgewiesen. Heute – drei Tage später – hat der Nationalrat fast ebenso knapp zugestimmt.

Drei Personen haben anders abgestimmt als noch am Montag – einer von ihnen ist der Genfer Nationalrat Daniel Sormanni. Dieser erhebt nun Vorwürfe: Er sei unter Druck gesetzt worden.

«Es war zu viel»

Sormanni politisiert für das «Mouvement Citoyens Genevois». Im Bundeshaus aber gehört er zur SVP-Fraktion. Am Montag hatte er sich in der AKW-Frage noch enthalten. Die SVP reagierte darauf mit Druck. «Es war alles zu viel», sagt Sormanni zum Westschweizer Fernsehen RTS.

Während der ganzen Woche sei er angegangen worden, kurz vor der Abstimmung sogar direkt an seinem Pult. Er habe beim Nationalratspräsidenten interveniert – dieser solle das Gespräch suchen mit SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi. Ein solcher Druck sei nicht zulässig.

Nationalratspräsident Pierre-André Page sagt gegenüber SRF: Er habe die intensiven Gespräche mitbekommen. Er werde mit Fraktionschef Aeschi sprechen – und «die Sache regeln». Aeschi selbst will sich heute nicht äussern.

Legende:

Hat Fraktionschef Thomas Aeschi unzulässigen Druck auf den Genfer Fraktionskollegen Daniel Sormanni (rechts) ausgeübt?

Keystone/Alessandro della Valle (Archiv)

Scharfe Kritik kommt vom politischen Gegner: Stefan Müller-Altermatt hat gegen die Aufhebung des AKW-Neubauverbots gekämpft. Er erinnert an die Bundesverfassung: Dort heisst es in Artikel 161: «Die Mitglieder der Bundesversammlung stimmen ohne Weisungen.»

Dieses «Instruktionsverbot» sei verletzt worden, sagt der Mitte-Nationalrat: «Es wurde Instruktion bei Fraktionsmitgliedern betrieben. Das ist ein Bruch der Verfassung und nicht tolerierbar – egal, welcher Meinung man ist.»

SVP weist Vorwürfe zurück

SVP-Vize-Fraktionschef Franz Grüter sieht es anders. Sormanni sei bis zuletzt frei gewesen: «Jeder Parlamentarier ist absolut frei, Ja oder Nein zu drücken. Er kann sich also nicht beschweren.»

Klar habe man intensiv mit Sormanni gesprochen. Aber das sei normal im Bundeshaus, sagt Grüter: «Die SP hat Daniel Jositsch als Ständeratskandidaten kaltgestellt. Wer jetzt sagt, das sei ein Einzelfall, dem muss ich antworten: Das ist überhaupt nicht so.»

Rösti geht in die Offensive

Und was ist mit den übrigen zwei Ratsmitgliedern, die umgeschwenkt sind in der AKW-Frage? Jacqueline de Quattro von der FDP hatte sich am Montag noch enthalten. Danach habe sie mit Energieminister Rösti gesprochen. Sein Versprechen, er werde einen Bericht erstellen zur Finanzierung von neuen AKW, habe sie überzeugt.

Nur ein Fraktionsmitglied hat ausgerufen, ich solle doch aus der Partei austreten.

Mit ihrer Partei habe es Gespräche gegeben, sagt de Quattro: «Mir wurde aber sicher nicht gedroht.» Es habe zwar Erstaunen in ihrer Partei gegeben, sie habe ihren Standpunkt aber erklärt. Damit sei die Sache erledigt gewesen. «Nur ein Fraktionsmitglied hat ausgerufen, ich solle doch aus der Partei austreten», so die Waadtländerin. «Auch das ist geklärt. Es braucht schon mehr, um Druck auf mich auszuüben.»

Bleibt Vincent Maitre von der Mitte-Partei. Ursprünglich wollte er die AKW-Vorlage zurückweisen – nun stimmte er zu. Auch ihn habe Bundesrat Rösti und sein Versprechen überzeugt, sagt er. «Viele Kollegen haben versucht, mich umzustimmen. Der Druck ist aber normal gewesen.»

Die Offensive des Energieministers hat also Wirkung gezeigt – aber im Fall der SVP auch massiver Druck. Selten war das so offen zu beobachten im Bundeshaus wie diese Woche.

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Source document: Daniel Sormanni

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SRF NewsState / PublicCenter3 days ago
AKW showdown in the National Council SVP brings deviants to line with massive pressure

In the Swiss Federal Council, the SVP faction has faced criticism after it allegedly pressured dissenting members within its ranks during a closely contested vote on nuclear power plant construction. National Councillor Daniel Sormanni, who belongs to the SVP but represents the 'Mouvement Citoyens Genevois' politically, claimed he was subjected to intense pressure before changing his stance on the issue. Sormanni stated that the pressure became too much and that he intervened with the President of the National Council to address the situation. The National Council president confirmed having注意到

Bias read (Center): The article presents events factually without overtly favoring any side. It reports claims made by Sormanni and responses from officials without taking a clear position or using biased language.

Official sources cited

  • press release Daniel Sormanni
  • press release Pierre-André Page

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