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AustriaTechnology2 days ago

20 years of the Twin City Liner: how to make the Danube link greener

The article discusses the 20th anniversary of the Twin City Liner, a high-speed catamaran connecting Vienna and Bratislava. It highlights the vessel's role in tourism and transportation, noting its speed and efficiency due to its ability to bypass locks. The article also mentions early challenges during the ship's first journey, including an incident involving the captain.

Von Frederike Reisiger

Wenn Österreicher das Wort „Twinny“ hören, denken die meisten wohl zuerst an das Eis am Stiel. Fachleute der Schifffahrt verstehen unter „Twinny“ den Twin City Liner, der am Donnerstag sein 20-jähriges Jubiläum feierte.

Nach der EU-Osterweiterung am 1. Mai 2004 und dem damit verbundenen Beitritt der Slowakei zur Europäischen Union sollte der Katamaran zunächst eine wichtige zusätzliche Verbindung zwischen den beiden eng beieinanderliegenden Hauptstädten Wien und Bratislava sein. Mittlerweile ist der Schnellkatamaran darüber hinaus ein fester Bestandteil des Wiener Tourismusangebots, schließlich befördert er jährlich rund 190.0000 Passagiere.

Am 1. Juni 2006 legte der Twin City Liner der Central Danube, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien , zum ersten Mal von Wien nach Bratislava ab.  Da der Schnellkatamaran auf seiner Route kein Kraftwerk passiert, kann er schleusenfrei durchfahren und kommt somit auf bis zu 80 km/h und eine Zeit von 75 Minuten pro Fahrt.

Startschwierigkeiten

Der erste Twin City Liner wurde in Norwegen von einem Schiffbauspezialisten gebaut. Dieser musste damals von Kapitän Otto Szabo nach Österreich überführt werden. Was nicht ganz unfallfrei verlief: Bei einem Unwetter schlug dem Kapitän eine Stange des Katamarans auf den Mund, was einen Zahn stark verbog.

Auf hoher See war dies jedoch „überhaupt kein Problem“, wie der Kapitän bei der Jubiläumsfeier nostalgisch berichtet. Ein Maschinenbauingenieur der Besatzung konnte den Zahn mithilfe einer Zange wieder zurechtrücken.

Rückblick

In den Jahren waren insgesamt drei verschiedene Modelle des Twin City Liners im Einsatz. Der heutige Katamaran wurde im Jahr 2019 von Bürgermeister Michael Ludwig getauft und ist nicht nur der modernste, sondern auch der schnellste Twin City Liner auf der Donau.

In der Geschichte der Twin City Liner hieß es nicht durchgehend „Ahoi“. Aufgrund der Corona-Pandemie standen die Schnellkatamarane still und wurden während dieser Zeit am Handelskai in Schuss gehalten.

„Twinny 3.0“

Für die Zukunft wolle man „innovativ bleiben und sich weiterentwickeln“, sagt Karim Ramser aus der Geschäftsführung der Wien Holding.  Der neue Twin City Liner 3.0 steht schon in der Planung: Durch einen reduzierten Treibstoffverbrauch solle er nun noch umweltfreundlicher werden, verrät Richard Anzböck.  Der Zivilingenieur für Schiffstechnik arbeitet an der Schiffsbauplanung des Twin City Liners.

Er erzählt auch, dass sich an der Länge des Katamarans wohl nicht viel ändern werde, da das Umdrehen im 50 Meter breiten Donaukanal sonst nicht mehr gelingen würde.

Redaktion

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18.06.2026, 17:57

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2 reports

oe24IndependentCenter2 days ago
Cooling in Vienna: The Coolest Places for Hot Summer Days

The article lists the coolest places in Vienna for hot summer days.

Bias read (Center): The article is about cultural and recreational spots in Vienna during the summer, which is a non-political topic. There is no indication of political bias in the content.

KurierIndependentCenter3 days ago
20 years of the Twin City Liner: how to make the Danube link greener

The article discusses the 20th anniversary of the Twin City Liner, a high-speed catamaran connecting Vienna and Bratislava. It highlights the vessel's role in tourism and transportation, noting its speed and efficiency due to its ability to bypass locks. The article also mentions early challenges during the ship's first journey, including an incident involving the captain.

Bias read (Center): The article provides factual information about the Twin City Liner without taking a stance on any political issue. It focuses on technical details, historical background, and operational aspects of the ferry service.