Chiropraktiker bieten eine Reihe von Dienstleistungen an, die sich hauptsächlich auf muskuloskeletale Probleme konzentrieren, insbesondere auf Rückenschmerzen. Laut jüngsten Daten besuchten rund 11 Prozent der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten 2022 einen Chiropraktiker, hauptsächlich zur Schmerzlinderung. Dies spiegelt eine wachsende Akzeptanz der chiropraktischen Versorgung innerhalb der Mainstream-Gesundheitsversorgung wider, wobei viele große Gesundheitssysteme diese Dienstleistungen einbeziehen. Der Beruf steht jedoch aufgrund historischer Wahrnehmungen und anhaltender Debatten über die wissenschaftliche Gültigkeit bestimmter Behandlungen immer noch vor Skepsis.
Diese Geschichte, obwohl umstritten, trug zur frühen Mystik der Chiropraktiker bei. Im Laufe der Zeit hat sich das Feld weiterentwickelt, wobei Praktiker eine formale Ausbildung und Ausbildung absolvieren.
William Lauretti, Professor am Northeast College of Health Sciences und Vertreter der American Chiropractic Association, erklärt, dass das Klopfen, das oft mit diesen Anpassungen verbunden ist, durch die Freisetzung von Gasen aus Gelenkflüssigkeiten verursacht wird.
Die Versicherungsschutzbestimmungen für Chiropraktik unterscheiden sich je nach Region und Anbieter. Viele Versicherungspläne beinhalten eine Deckung für Anpassungen, Ernährungsberatung und diagnostische Bildgebung wie Röntgenbilder. Medicare bietet jedoch eine begrenztere Deckung und beschränkt die Erstattung in der Regel nur auf Wirbelsäulenanpassungen. Chiropraktiker arbeiten aktiv mit Gesetzgebern zusammen, um die Medicare-Deckung auf eine breitere Palette von Dienstleistungen auszudehnen.
Christine Goertz, Professorin am Duke Clinical Research Institute und zugelassene Chiropraktikerin, stellt fest, dass es erhebliche Beweise für die Wirksamkeit manueller Manipulation bei der Behandlung von Schmerzen im unteren Rückenbereich gibt. Eine Überprüfung von 47 randomisierten kontrollierten Studien ergab, dass chiropraktische Anpassungen in ihrer Wirksamkeit mit Behandlungen wie Akupunktur und Massagetherapie vergleichbar waren. Diese Ergebnisse stimmen mit Empfehlungen von Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation und der Abteilung für Veteranenangelegenheiten überein, die die Wirbelsäulenmanipulation als eine praktikable erste Behandlungsoption für Schmerzen im unteren Rückenbereich betrachten.
Trotz dieser positiven Ergebnisse bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und wissenschaftlichen Grundlage einiger chiropraktischer Praktiken. Kritiker argumentieren, dass eine Minderheit der Praktiker Behandlungen fördern kann, denen es an empirischer Unterstützung mangelt, wie z. B. die Verwendung von chiropraktischer Pflege für Erkrankungen wie Diabetes oder Asthma.
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