Das Wetter hat sich in dieser Woche dramatisch verändert und nach einer anhaltenden Hitzewelle Erleichterung gebracht. Am Montag berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass vor allem in den südlichen und südöstlichen Regionen starke Regenschauer und Gewitter erwartet werden. Diese Stürme würden sich im Laufe des Tages allmählich in Richtung Alpen, Tschechien und Polen bewegen. Meteorologe Marcel Schmid bemerkte, dass "die Hitze dann Geschichte ist" in diesen Gebieten, mit Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad Celsius. Im Gegensatz dazu könnten im Norden und Osten streuende Regenschauer zu sehen sein, während im Westen, Südwesten und Teilen des Zentrums aufgrund eines Hochdrucksystems eine trockene Mischung aus Sonne und Wolken auftreten würde.
In Bayern kämpften Hunderte von Feuerwehrleuten am Wochenende gegen Waldbrände bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius und starkem Wind. Mehrere Brände wurden gelöscht, obwohl mehrere Personen verletzt wurden. Das größte Feuer ereignete sich in der Nähe von Waldaschaff in Franken, wo sich die Flammen auf etwa 30 Hektar ausbreiteten. Fünf Feuerwehrleute und ein Passant erlitten Verletzungen, so ein Sprecher der Feuerwehr. Seit Samstag wurden über 800 Mitarbeiter eingesetzt, um das Feuer zu bekämpfen, indem sie Hubschrauber einsetzten, um Wasser abzuwerfen, und Landbesitzer halfen beim Transport von Wasservorräten. Bis zum Abend zeigten die Bemühungen Ergebnisse und verhinderten eine weitere Ausbreitung über Nacht.
Weitere Vorfälle waren zwei weitere Brände in Niederfranken. Mehr als 450 Feuerwehrleute reagierten auf einen Brand in Rechtenbach, wo die Flammen rund 6.500 Quadratmeter umfassten. Eine nahegelegene Bundesstraße wurde vorübergehend geschlossen, und das schwierige Gelände in hügeligen Gebieten erschwerte die Operationen. Zwei Feuerwehrleute erlitten Kreislaufprobleme und erhielten medizinische Hilfe. Intensive Nachsorgearbeit wurde bis in die Nacht fortgesetzt. Kurz nach dem Vorfall kam ein weiterer Anruf aus der Stadt Mittelsinn, wo eine Scheune in Brand geriet.
In Freiburg haben Angler Maßnahmen ergriffen, um Fische aus fast ausgetrockneten Kanälen zu retten. Mitglieder des Freiburger Anglerverbandes benutzten Schaufeln, um überlebende Fische aus Teilen des Industriekanals zu entfernen, der an einigen Stellen auf nur fünf bis sechs Zentimeter Wasser zurückgegangen war. "Alles ist an den ausgetrockneten Stellen tot", erklärte Klubpräsident Franz Bühler. Tausende von Fischen in und um Freiburg waren bereits gestorben. Die verbleibenden Fische wurden mit Netzen gefangen und in den Dietenbach-Strom verlegt, der immer noch angemessen fließt.
Die Temperaturen werden ähnlich wie an den Vortagen bleiben, aber die Niederschläge werden dringend benötigte Erleichterung bringen. Bis Donnerstag Abend wird ein weit verbreiteter Niederschlag von 10 bis 30 Liter pro Quadratmeter erwartet, wobei der äußerste Süden möglicherweise bis zu 50 Liter und lokalisierte Gebiete noch mehr erhalten wird.
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