Der serbische Präsident Aleksandar Vučić äußerte sich nach dem Tod des Kriegsverbrechers Ratko Mladić nach Berichten serbischer Medien kritisch gegenüber Den Haag. Am 28. August 2026 erklärte Vučić, dass der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) gewollt habe, dass Mladić im Gefängnis statt in Serbien stirbt, was er für seinen Wunsch hielt. Vučić bezeichnete dies als unzivilisiertes Verhalten ohne Präzedenzfall. Er stellte fest, dass unklar ist, wann oder wo Mladićs Beerdigung stattfinden wird, noch ob sein Leichnam jemals nach Serbien zurückgebracht wird. Er erwähnte, dass es von Mladićs Beerdigung in Belgrad in der Nähe seiner Tochter spricht, aber er weiß nicht, ob dies geschehen wird.
Vučić betonte, dass Serbien bei der Gewährleistung einer würdigen Bestattung behilflich sein würde, wenn Mladićs Familie wünschte, dass sie im Land stattfindet.
Als Kommandeur des Hauptstabs der Armee der Republika Srpska wurde Mladić verurteilt, die Belagerung von Sarajevo, die über 12.000 Zivilisten tötete, und den Völkermord in Srebrenica, wo bosnische muslimische Männer und Jungen im Juli 1995 getötet wurden, zu orchestrieren.
Im Gegensatz dazu haben in Teilen von Bosnien und Herzegowina, insbesondere in Srebrenica, Überlebende ihre Erleichterung darüber geäußert, dass der Täter solcher Gräueltaten endlich vor Gericht gestellt wurde.
Während der genaue Ort der Beerdigung von Mladićs Familie noch in Erwägung gezogen wird, gibt es Spekulationen, dass sie in Belgrad in der Nähe seiner Tochter Ana stattfinden könnte. Vujić betonte, dass die Protokolle für eine Beerdigung des Generals klar sind und dass Serbien dafür sorgen wird, dass alle angemessenen Ehrungen erbracht werden. Er erwähnte auch, dass Serbien beim Transport von Mladićs Überresten aus Den Haag helfen wird, obwohl die endgültige Entscheidung bei der Familie liegt.
In den Städten der Stadt wurden ähnliche Gedenkfeiern abgehalten, in denen die Menschen in Erinnerung an den verstorbenen General Mahmut Mladić Gottesdienste abhielten. Einige prominente politische Persönlichkeiten, darunter lokale Führer, haben Mladić als Symbol des serbischen Widerstands gelobt, trotz der internationalen Verurteilung seiner Aktionen während des Krieges.
Duraković bezeichnete Srebrenica als Ort der Massengräber und beschuldigte Mladić, den Völkermord gegen sein Volk zu orchestrieren. Er forderte die Behörden auf, auf die Verherrlichung eines Kriegsverbrechers zu reagieren und betonte, dass das Vermächtnis solcher Taten nicht geehrt werden sollte.
Die bevorstehende Beerdigung wird wahrscheinlich als Brennpunkt für diese konkurrierenden Perspektiven dienen, was die breiteren Spannungen darüber widerspiegelt, wie Geschichte in Erinnerung und Versöhnung gebracht wird.
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