Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Ljubljana hat Strafanzeige gegen Vahidin Mehmedović, einen Sicherheitsbeamten, der von Uroš und Simon Jernejc wegen Körperverletzung angeklagt wurde, zurückgewiesen. Die Entscheidung folgte einer Überprüfung des Polizeiberichts, der zu dem Schluss kam, dass es nicht genügend Beweise für die Behauptung, Mehmedović habe eine strafbare Tat begangen, gebe.
Am Tatort fanden die Beamten Uroš Jernejc und seinen Cousin Simon, die angeblich sichtbare Kopfverletzungen hatten. Uroš Jernejc beschrieb die Ereignisse anders als das von den Sicherheitspersonal gegebene. Er behauptete, er sei gegen 7:50 Uhr morgens auf seinem Grundstück in der Nähe des Stožica-Hippodroms angekommen und habe Baumaschinen und Arbeiter bemerkt. Er begann, die Aktivität zu fotografieren, bevor er sich an einen der Arbeiter wandte, um zu fragen, wer den Standort verwaltete und warum Maschinen auf seinem Land waren. Laut seiner Aussage kontaktierte der Arbeiter dann die Sicherheitsleute, die ihn anwiesen, das Gebiet zu verlassen.
Während der Begleitung schlug Mehmedović ihn angeblich erneut im linken Kieferbereich, entfernte seine Korrekturbrille und schlug ihn im rechten Augebereich. Inzwischen kam Simon Jernejc an und begann den Vorfall aufzuzeichnen. Als die Wachen das Telefon bemerkten, griff Mehmedović Simon angeblich an den Haaren und schob ihn zu Boden.
Jernejc behauptete, der Wachmann habe versucht, ihm sein Telefon zu nehmen, ihn am Hals gepackt und erstickt. Er verlor etwa eine Minute lang das Bewusstsein, während der die Wachleute angeblich sein Telefon nahmen und das Material gelöscht hätten. Sicherheitspersonal gab jedoch eine völlig andere Version der Ereignisse. Sie beschrieben, wie Uroš Jernejc Warnungen ignorierte, das gesicherte Gebiet zu verlassen, und begann zu schreien und Widerstand zu leisten.
Ein Schlüsselfaktor im Verfahren war das Fehlen von Videomaterial, das die kritischen Momente des Vorfalls vor der Ankunft der Polizei festhielt. Später übermittelte der Oppositionsrat von Ljubljana, Aleš Primc, ein Video an die Polizei, das jedoch hauptsächlich Ereignisse nach der Ankunft der Polizei festhielt, nicht den entscheidenden Teil des Vorfalls. Uroš Jernejc lieferte auch Fotos und Aufnahmen, die am Tatort aufgenommen wurden. Eine dieser Aufnahmen scheint Simon Jernejc beim Schreien oder Schreien festzuhalten, während er angeblich angegriffen wurde.
Die Bezirksstaatsanwaltschaft stellte fest, dass die Behauptung von Uroš Jernejc, Mehmedović habe ihn körperlich angegriffen, durch keine Beweise gestützt wurde. Als Reaktion auf die Kündigung der Strafanzeige bemerkte der Anwalt Klemen Golob sarkastisch, dass Uroš und Simon Jernejc offensichtlich Lügner sind, die sich selbst verletzt haben.
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