Der Artikel behandelt den Konkurs des slowenischen Verfassungsgerichts, der in einem Fall mit RTV (Radio Televizija Slovenija) durch Mehrheitsentscheidung erklärt wurde. Das Gericht nutzte seine gesetzliche Befugnis, um den Konkurs zu erklären, unter Berufung auf den Mangel an Mitteln für den normalen Betrieb und die Unfähigkeit, sie zu ersetzen. Der Artikel kritisiert die Behandlung des RTV-Falls durch das Gericht und legt nahe, dass die Mehrheit der Richter unvorbereitet oder unfähig war, ihre Rollen gemäß modernen verfassungsrechtlichen Demokratie-Standards zu erfüllen. Es zieht eine Parallele zwischen dieser Situation und den frühen Tagen des österreichischen Faschismus, was darauf hindeutet, dass das Gericht RTV erlaubt hat, übermäßig politisiert zu werden. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Handlungen des Gerichts zu einem wörtlichen und metaphorischen "Konkurs" von RTV geführt haben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs als Misserfolg der Unabhängigkeit der Justiz und der demokratischen Standards und verwendet historische Vergleiche, um eine breitere politische Kritik zu implizieren.



