Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump erweitert Berichten zufolge die Überprüfungen von Social Media für Visa-Antragsteller. Laut dem konservativen Outlet 'The Daily Signal' legen interne Dokumente nahe, dass Antragsteller ihre Social Media-Profile nicht nur privat, sondern öffentlich machen müssen. Diese Erweiterung könnte unter anderem für ausländische Journalisten und Studenten gelten. Das Außenministerium bestätigte, dass es regelmäßig Visa-Verfahren überprüft, bestätigte aber die neuen Maßnahmen nicht ausdrücklich. Bestehende Regeln verlangen bereits von einigen Visa-Antragstellern, wie Studenten, dass sie ihre Online-Aktivität öffentlich zugänglich machen. Zusätzlich hat die Trump-Administration vorgeschlagen, die Dauer des Aufenthalts für ausländische Journalisten und Studenten zu begrenzen, wobei Journalisten bis zu 240 Tage und Studenten auf vier Jahre begrenzt werden dürfen. Ähnliche strengere Einreisebestimmungen für Touristen, einschließlich Deutscher und Österreicher, werden bald erwartet, sodass sie ihre Online-Netzwerknutzung offenlegen müssen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die berichteten Pläne der Trump-Administration als auch die offizielle Antwort des US-Außenministeriums.


