Die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen berichtete über einen dramatischen Anstieg der Zahl der Menschen, die in Online-Betrugsaktionen in Asien gehandelt werden. Laut IOM-Generaldirektorin Amy Pope sind derzeit etwa 300.000 Personen in diesen illegalen Call-Centern verwickelt, die sich hauptsächlich in Kambodscha, Laos und Myanmar befinden. Diese Opfer, oft aus Ländern wie Bangladesch, Indien und Kenia, werden durch falsche Stellenangebote in sozialen Medien gelockt und dann Zwang, Dokumentendiebstahl und gezwungene Teilnahme an betrügerischen Aktivitäten unterzogen, die auf ältere westliche Personen abzielen. Die IOM hob hervor, dass einige Opfer auch sexuellen Missbrauch ausgesetzt sind, und selbst nachdem sie entkommen oder gerettet wurden, stehen viele für ihre Beteiligung vor rechtlichen Konsequenzen. In Myanmar wurde ein neues Gesetz verabschiedet, um schwere Strafen, einschließlich der Todesstrafe, für diejenigen zu verhängen, die in Online-Betrugsaktionen involviert sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über ein wachsendes internationales Problem des Menschenhandels und der organisierten Kriminalität, ohne offen eine bestimmte politische Ideologie zu bevorzugen.






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