Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat gewarnt, dass Online-Betrugszentren zu einer der am schnellsten wachsenden Formen des Menschenhandels werden, wobei Opfer aus über 80 Ländern durch gefälschte Stellenangebote in sozialen Medien gelockt werden. Diese Betrugsstellen, die bis zu 300.000 Arbeitnehmer in südostasiatischen Ländern wie Myanmar, Kambodscha und Laos beschäftigen, richten sich an ältere Personen im Westen und gebildete Arbeitssuchende mit betrügerischen Möglichkeiten. Die Opfer verlieren oft ihre Pässe, erleiden Missbrauch und werden in hoch organisierten und profitablen Operationen festgehalten. Die IOM berichtete von globalen Verlusten durch Online-Betrug zwischen 88 und 114 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Überlebende kehren häufig traumatisiert, verschuldet und mit begrenzten Ressourcen nach Hause zurück und sehen sich häufig Kriminalisierung statt Opferunterstützung gegenüber.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über ein globales Problem ohne offensichtliche ideologische Neigung. Er zitiert offizielle Daten und zitiert die IOM-Führung, ohne Parteien für politische Lösungen einzunehmen und die Neutralität bei der Gestaltung des Problems zu wahren.




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