Die spanische Gesundheitsministerin Mónica García kündigte Pläne an, in der kommenden Woche weitere 1.000 temporäre Unterkunftsplätze bereitzustellen. Unter den 5.000 Migranten, die noch auf den Straßen sind, sind etwa 1.500 Minderjährige, von insgesamt 72.000 Migranten, die seit Ende Juli in die Stadt eingereist sind. Das Krisenmanagementkomitee in Ceuta genehmigte neue Standorte für temporäre Unterkünfte, wobei García die Situation als "humanitäre Krise" bezeichnete. Sie kritisierte das Fehlen anfänglicher Maßnahmen der lokalen Behörden, die ihrer Meinung nach auf dem falschen Glauben basierten, dass die Vertreibungen gerechtfertigt seien. In der Zwischenzeit bleiben die Spannungen in der Stadt hoch, wo viele Migranten an Stränden und öffentlichen Plätzen leben, was zu Protesten führte, die hauptsächlich von der Zusammenarbeit mit zentralen Behörden zur Sicherung sicherer Unterkünfte für junge Einwohner führten. Berichte zeigen, dass die Proteste gegen sexuelle Übergriffe gegen junge Einwohner jetzt um 17 Prozent gestiegen sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die humanitäre Krise in Ceuta und beschreibt sowohl die Bemühungen der Regierung, den Zustrom von Migranten zu bewältigen, als auch die Herausforderungen, mit denen die lokalen Behörden konfrontiert sind.



