Die italienische Regierung könnte die Aussetzung des Schengener Abkommens um mindestens einen weiteren Monat verlängern, um die selektiven Kontrollen von Nicht-EU-Bürgern, die aus Spanien über die Luft- und Seegrenzen nach Italien einreisen, fortzusetzen. Diese mögliche Verlängerung erfolgt angesichts der Besorgnis über die Verschlechterung der Migrationskrise in Ceuta und mögliche Terrorrisiken. Die Maßnahme wurde zunächst durch Befürchtungen über sekundäre Bewegungen im Zusammenhang mit der Ceuta-Krise gerechtfertigt, aber es wurden keine Fälle von Personen gemeldet, die während der Juli-Krise Ceuta betreten und später in Italien abgefangen wurden. Der italienische Innenminister bestätigte dies nach zwei Wochen Kontrollen und stellte fest, dass nur wenige irreguläre Migranten und keiner aus Ceuta kamen. Die Situation hat die Spannungen zwischen Rom und Madrid verschärft, wobei der spanische Außenminister Josep Maria Albares Italien vorwarf, Solidarität zu vermissen und politisch zu handeln, um von der Krise zu profitieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Problems, einschließlich der Absichten der italienischen Regierung und der spanischen Anschuldigungen gegen Italien.


