Eine Studie der Affinity Foundation Chair for Animals and Health an der Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) und der FAADA Foundation unterstreicht die entscheidende Rolle, die Haustiere in den emotionalen Unterstützungssystemen gefährdeter Bevölkerungsgruppen spielen, darunter obdachlose Personen, Opfer häuslicher Gewalt und Menschen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die in Frontiers in Psychology veröffentlichte Studie befragte 100 Personen im Alter von 19 bis 80 Jahren und stellte fest, dass Haustiere, hauptsächlich Hunde und Katzen, als wesentliche Begleiter und Quellen des emotionalen Wohlbefindens dienen. Über 90% der Teilnehmer gaben an, dass ihre Haustiere ihre wichtigste Quelle der Unterstützung und die einzige Möglichkeit für physischen Kontakt und Pflege sind. Viele beschrieben ihre Haustiere als Familienmitglieder, die bedingungslose Liebe und Motivation zum Positiven bleiben bieten. Die Forscher betonten, dass Haustiere zwar keine menschlichen Beziehungen ersetzen, aber soziale Netzwerke ergänzen und erheblich zur psychischen Gesundheit beitragen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Erhaltung der Beziehung zwischen den Menschen und ihren gefährdeten Haustieren Tieren und der Integration dieser Politik in die sozialen Unterstützungssysteme.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion der Ergebnisse der Studie, ohne offen eine politische Agenda zu fördern.




