ON
← Zurück zum Feed
Solarfenster nutzt Sonnenlicht von außen und Kunstlicht von innen
Germany🏛️ PolitikMittevor 15 Tagen

Solarfenster nutzt Sonnenlicht von außen und Kunstlicht von innen

Forscher des University College London haben einen halbtransparenten Prototypen einer Perowskit-Solarzelle entwickelt, der an Fensterscheiben montiert werden kann. Der Prototyp ermöglicht es, sowohl Sonnenlicht von außen als auch Kunstlicht von innen zur Energiegewinnung zu nutzen was bedeutet, dass Energie auch bei Bewölkung oder nachts erzeugt werden kann. Traditionelle Solarzellen sind aufgrund ihrer Untransparenz für solche Anwendungsfälle ungeeignet. Die Forscher optimierten die Struktur des Moduls mithilfe von Computermodellen, um ein Gleichgewicht zwischen Transparenz und Effizienz zu erreichen. Sie verwendeten Perowskit statt Silizium, da dieses Material besser bestimmte Wellenlängen von Kunstlicht absorbieren kann. Ein zusätzliches Molekül verbesserte die Stabilität und Effizienz des Materials. Eine transparente Elektrode aus Oxyd und Molybden wurde entwickelt, um die Transparenz des Moduls zu gewährleisten.

Ein Forscherteam des University College London (UCL) hat einen Prototyp einer halbtransparenten Solarzelle entwickelt, die auf Fensterplatten aufgebracht werden kann, so dass sowohl Sonnenlicht, das von außen hereinkommt, als auch künstliches Licht innerhalb von Häusern gesammelt werden kann. Die Innovation zielt darauf ab, auch an bewölkten Tagen und während der Nacht, wenn Innenbeleuchtung verwendet wird, Energie zu erfassen. Dieser Durchbruch könnte die Energieerzeugung von Gebäuden verändern und zuvor ungenutzte Glasoberflächen zu potenziellen Energiequellen machen.

Es beschreibt einen halbtransparenten Prototyp eines auf Perowskit basierenden Solarmoduls, der für die Montage an Fenstern entwickelt wurde. Seine begrenzte Transparenz erlaubt ihm, sichtbar zu bleiben, während er immer noch Licht einfängt, wodurch Innenräume teilweise vor direktem Sonnenlicht abgeschirmt werden. Diese Doppelfunktion trägt dazu bei, den Bedarf an Klimaanlage zu reduzieren und somit Energie zu sparen. Der Prototyp misst nur 30 x 30 Zentimeter. Die Forscher verwendeten Computermodelle, um die optimale Anordnung und Dicke jeder Schicht innerhalb des Solarmoduls zu bestimmen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Transparenz und Effizienz zu gewährleisten.

Durch die Feinabstimmung dieser Parameter erreichten sie einen Kompromiss, der die Sichtbarkeit beibehält und gleichzeitig die Energieumwandlung maximiert. Statt Silizium, das in traditionellen Solarzellen üblich ist, entschieden sich die Forscher für Perowskite. Diese Materialien können so angepasst werden, dass sie spezifische Wellenlängen künstlichen Lichts besser absorbieren und ihre Fähigkeit zur Energieumwandlung verbessern. Die resultierende Perowskite-Schicht ist bemerkenswert dünn, nur 185 Nanometer dick. Das ist etwa 500 Mal dünner als ein menschliches Haar. Im Vergleich dazu haben herkömmliche Perowskite-basierte Solarzellen typischerweise Schichten, die etwa drei- bis viermal dicker sind.

Um die Effizienz des Solarmoduls zu verbessern, fügten die Wissenschaftler das Molekül 3-Trifluormethyl-1H-1,2,4-Triazol hinzu. Diese Verbindung stabilisiert die Kristallstruktur des Perowskits, verhindert einen schnellen Abbau und hält die Leistung des Moduls im Laufe der Zeit aufrecht. Zusätzlich reduziert das Molekül Defekte im Perowskit-Material, sogenannte Fallen, die dazu führen, dass Elektronen gefangen werden und Energie verlieren. Diese Verbesserung führt zu einer verbesserten Gesamteffizienz.

Dieses Design ermöglicht es dem Licht, durch die Goldschicht zu gelangen, da die Molybdän-Oxid-Schichten die Reflexion einschränken. Traditionelle Perowskit-Module verwenden eine einzige Goldschicht, wodurch sie undurchsichtig werden. Während das neue Modul nicht vollständig transparent ist, lässt es etwa 30 Prozent des Lichts durch, verglichen mit 80 bis 90 Prozent für Standardglas. Das Modul zeigte beeindruckende Leistung, indem es 22 Prozent des Innenraumlichts bei 1000 Lux und 14 Prozent des Sonnenlichts in Elektrizität umwandelte.

Während dieser Zeit behielt das Modul 80 Prozent seiner ursprünglichen Effizienz, was darauf hindeutet, dass es für den langfristigen Einsatz ausreichend stabil ist.

Zu den Primärquellen (1)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

1 Berichte

heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 15 Tagen
Solarfenster nutzt Sonnenlicht von außen und Kunstlicht von innen

Forscher des University College London haben einen halbtransparenten Prototypen einer Perowskit-Solarzelle entwickelt, der an Fensterscheiben montiert werden kann. Der Prototyp ermöglicht es, sowohl Sonnenlicht von außen als auch Kunstlicht von innen zur Energiegewinnung zu nutzen was bedeutet, dass Energie auch bei Bewölkung oder nachts erzeugt werden kann. Traditionelle Solarzellen sind aufgrund ihrer Untransparenz für solche Anwendungsfälle ungeeignet. Die Forscher optimierten die Struktur des Moduls mithilfe von Computermodellen, um ein Gleichgewicht zwischen Transparenz und Effizienz zu erreichen. Sie verwendeten Perowskit statt Silizium, da dieses Material besser bestimmte Wellenlängen von Kunstlicht absorbieren kann. Ein zusätzliches Molekül verbesserte die Stabilität und Effizienz des Materials. Eine transparente Elektrode aus Oxyd und Molybden wurde entwickelt, um die Transparenz des Moduls zu gewährleisten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung konzentriert sich rein auf wissenschaftliche Entwicklungen und technische Aspekte ohne politische Bewertung oder emotionale Einschübe.

Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the research conducted by the University College London team on semi-transparent perovskite solar cells. It references the study published in 'Advanced Energy Materials' and explains the technology's ability to generate energy from both external sunlight and internal

Warum Objektivität (78): The article presents the findings in a neutral manner but uses slightly emotive language such as 'hilft dabei, einen Teil der Energie zu sparen,' which implies a benefit without explicitly stating it as a proven outcome. The focus on potential benefits rather than current implementation may introduc

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen