Eine zweiwöchige internationale Speleologische Expedition im Nördlichen Velebit Nationalpark in Kroatien hat signifikante Auswirkungen des Klimawandels auf die tiefen Untertage ergeben, wo permanentes Eis verschwindet. Die Forscher überwachten die Mikroklimabedingungen und stellten fest, dass die Wintertemperaturen extrem niedrig bleiben, wobei im vergangenen Jahr ein Minimum von -22 ° C registriert wurde. Selbst im Sommer beeinflussen kalte Luftströme aus den Höhlen die Oberflächen, so dass an einigen Orten bis August Schnee bestehen bleibt. Die Studie ergab, dass alte Eisformationen in bestimmten Höhlen, einige über 3.000 Jahre alt, aufgrund steigender Oberflächentemperaturen abnehmen. Dies könnte sowohl unterirdische als auch oberflächliche ökologische Folgen haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Gletscherformationen auf neutrale Weise, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.





