Der Oberste Gerichtshof Indiens gewährte Himanshu Pathak, einem Cyber-Sicherheitsforscher, der von der Chennai-Polizei wegen unbefugten Zugriffs auf Computernetzwerke und der Gewinnung von versicherungsbezogenen Daten beschuldigt wurde, eine vorläufige Kaution. Pathak hatte zuvor versucht, das von der CCB Cyber Crime Police Station unter den Abschnitten 66 und 43 b des Informationstechnologiegesetzes eingereichte Anklageformular zu widerrufen, aber dies wurde vom Madras High Court abgelehnt. Der Oberste Gerichtshof forderte den Bundesstaat Tamil Nadu auf, Details über ähnliche Fälle oder kriminelle Vorgeschichte gegen Pathak zur Verfügung zu stellen. Das Gericht wies Pathak auch an, vor dem Saidapet Magistratsgericht erscheinen zu müssen, um Kaution zu übergeben, und erlaubte ihm, von persönlichen Erscheinungen befreit zu werden. Pathak behauptete, er habe Schwachstellen in der digitalen Infrastruktur der Versicherungsgesellschaft entdeckt, während er auf die Datensätze seines Vaters zugriff nahm und diese Probleme dem CERT berichtete.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Ansprüche des Antragstellers als auch die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft dar, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




