Der spanische Oberste Gerichtshof hat eine weitere rechtliche Anfechtung der ultra-katholischen Organisation Abogados Cristianos gegen Maßnahmen zur Erhaltung der historischen Erinnerung abgelehnt. Das Gericht wies ihre Berufung gegen die Schaffung von zwei gesetzlich vorgeschriebenen Institutionen im Jahr 2022 zurück, dem Rat für demokratische Erinnerung und dem Staatlichen Register der Gedenkstätten. Diese Einrichtungen zielen darauf ab, die Erhaltung und Verbreitung der historischen Erinnerung zu fördern, insbesondere in Bezug auf die Verfolgung religiöser Gemeinschaften während des spanischen Bürgerkriegs. Das Gericht entschied, dass Abogados Cristianos die rechtliche Stärke fehlt, um das Dekret anzufechten, da ihre erklärten Ziele, wie die Verteidigung von Christen und die Förderung der Religionsfreiheit, zu breit sind und keinen Bezug zu der konkreten Gesetzesvorlage haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema, das die historische Erinnerung und die religiöse Verfolgung betrifft, bleibt aber ausgeglichen und stellt sowohl die Argumente von Abogados Cristianos als auch die Gegenpunkte des Gerichts dar, ohne eine der beiden Seiten offen zu bevorzugen.
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