Hadi Matar, ein US-Bürger, der gegenwärtig eine 25-jährige Haftstrafe für den Mordversuch an Salman Rushdie im Jahr 2022 verbüßt, wurde wegen zusätzlicher Anklagen im Zusammenhang mit Terrorismus verurteilt. Das Bundesgericht in New York fand ihn schuldig, die Hisbollah, eine Gruppe, die von den USA, Großbritannien und anderen als terroristische Organisation bezeichnet wurde, materiell unterstützt zu haben. Die Staatsanwälte behaupteten, Matar habe nach einer iranischen Fatwa von 1989 gehandelt, die den Tod von Rushdie forderte, und sei von einer Rede eines Hisbollah-Führers aus dem Jahr 2006 beeinflusst worden, in der die Durchsetzung der Fatwa gefordert wurde. Rushdie bezeugte über den Angriff und beschrieb, mehrfach erstochen worden zu sein und fast sein Augenlicht verloren zu haben. Verteidigungsanwälte argumentierten, der Angriff sei nicht durch Terrorismus motiviert, sondern durch Kontroversen über Rushdies Roman aus dem Jahr 1988. Matar könnte nun aufgrund der neuen Verurteilung mit lebenslanger Haft verurteilt werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Zitate beider Seiten und vermeidet eine klare ideologische Haltung. Während das Thema den internationalen Terrorismus und religiöse Motivationen betrifft, bleibt die Gestaltung neutral,





