Ein 28-jähriger Mann, Hadi Matar, aus Lateinamerika, wurde für schuldig befunden, einen Terrorakt begangen zu haben, nachdem er den Schriftsteller Salman Rushdie im Jahr 2022 in den Vereinigten Staaten angegriffen hatte. Diese Verurteilung ergänzt eine Strafe von 25 Jahren, die bereits von der New Yorker Justiz für Mordversuch verhängt wurde. Das Bundesgericht entschied, dass er versucht hatte, die Hisbollah, eine Organisation, die von den Vereinigten Staaten als terroristisch angesehen wird, mit Material zu unterstützen. Der Angriff wurde durch eine iranische Fatwa aus dem Jahr 1989 motiviert, die den Mord an Rushdie wegen Blasphemie forderte. Die Verteidigung behauptet, dass Matar nicht im Namen einer terroristischen Organisation gehandelt hat, sondern lediglich gegen das Werk des Schriftstellers vorgegangen ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die Verantwortung von Matar in einem komplexen internationalen Kontext, unterstreicht seine Verbindung mit dem Iran und der Hisbollah und stellt die iranische Fatwa als Schlüsselfaktor dar.





