In dem Artikel wird die von der argentinischen Regierung unterstützte Reform der organischen Charta der Zentralbank kritisiert, die darauf abzielt, ihre Rolle in der Geldpolitik und der fiskalischen Unterstützung neu zu definieren. Die Reform wurde von dem ehemaligen Wirtschaftsarchitekten Enrique Liendo kritisiert, der Teil des Teams war, das den Konvertibilitätsplan in den 1990er Jahren umsetzte. Liendo argumentiert, dass die vorgeschlagenen Änderungen "zur gleichen Stelle zurückkehren" wie während der Konvertibilitätszeit, was darauf hindeutet, dass sie es versäumen, die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen anzugehen. Er kritisiert den Mangel an Währungsmarktfreiheit und argumentiert, dass ohne eine solche Freiheit keine echten Investitionen stattfinden können. Liendo behauptet auch, dass die Zentralbank auf ihre monetären Funktionen beschränkt werden sollte und nicht in Devisen- oder Kapitalmärkte eingreifen sollte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Reform als eine Rückkehr zu den Politiken der Konvertibilitätszeit, die von linken Ökonomen und Kritikern oft kritisch betrachtet werden.





