Der Verbrauchervertrauensindex (ICC) in Argentinien sank im Juli 2026 um 4,8%, was eine Umkehrung gegenüber den vorherigen Wachstumsmonaten markiert. Der Rückgang betraf alle Regionen des Landes, darunter sowohl einkommensschwache als auch einkommensstarke Haushalte, sowie alle Altersgruppen. Der Index sank auf 40,67 Punkte, gegenüber 42,71 Punkten im Juni 2026, was einem jährlichen Rückgang von 12,30% gegenüber Juli 2025 entspricht. Der Bericht hebt hervor, dass das Vertrauen unter der derzeitigen Regierung im Januar 2025 mit 47,38 Punkten seinen Höhepunkt erreichte, seitdem jedoch um 14,16% zurückgegangen ist. Seit den von Präsident Milei Anfang 2024 eingeführten Wirtschaftsmaßnahmen, die den Index auf 35,60 Punkte herabsetzten, gab es einen Anstieg von 14,24%. Die signifikantesten Rückgänge wurden im Großraum Buenos Aires (-6,3%) und in der Stadt Buenos Aires (-6,24%) verzeichnet, während im Innenraum ein geringerer Vertrauensrückgang von -68% zu verzeichnen war. Die Daten zeigen auch, dass jüngere Altersgruppen stärkere Rückgänge erlebten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar wirtschaftliche Indikatoren, die von der Regierungspolitik beeinflusst werden, stellt jedoch die Daten objektiv dar, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen, und berichtet über die Auswirkungen verschiedener Verwaltungen und Politiken, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen und einen ausgewogenen Ton zu wahren.





