Der Finanzanalyst Carlos Maslatón warnt vor den Risiken, denen Sparer ausgesetzt sind, die Dollar in Argentinien halten, und schreibt diese Gefahren dem Bankenmodell zu, das vom ehemaligen Wirtschaftsminister Domingo Caputo gefördert wurde. Er erklärt, dass dieses System es den Banken ermöglicht, Dollar-Einlagen in ihre eigenen Vermögenswerte umzuwandeln, so dass sie Geld frei leihen oder übertragen können. Maslatón argumentiert, dass dies "Argendólares" doldollarähnliche Währung schafft, die nicht ins Ausland übertragen werden kann und anfällig für Finanzkrisen ist. Er hebt das systemische Risiko dieses Modells hervor, das auf kontinuierlichem Auslandsschuldenwachstum und unbegrenzter finanzieller Hebelwirkung beruht, und warnt davor, dass es zu wirtschaftlichen Zusammenbrüchen führen könnte, die denen von 2001 oder 1981 ähneln. Der Analyst betont, dass dieser Mechanismus von Natur aus instabil und nicht nachhaltig ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Finanzkrise als Folge der neoliberalen Wirtschaftspolitik, die von Caputo umgesetzt wurde, in Übereinstimmung mit der linken Kritik an kapitalistischen Modellen.




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