Die EU-Außenkommissarin Kaja Kallas hat die geplante Einrichtung einer Expertengruppe zur Stärkung der europäischen Verteidigungspolitik aufgrund des Widerstands von Vertretern einiger Mitgliedstaaten verschoben. Nach Angaben von EU-Beamten waren mehrere Länder, darunter Deutschland und Italien, gegen die Initiative, was zu ihrer Abschaffung führte. Die Expertengruppe sollte Vorschläge zur Schließung von Lücken in den konventionellen militärischen Fähigkeiten Europas entwickeln und einen Bericht mit konkreten Empfehlungen vorlegen. Die Gruppe sollte hochrangige politische und militärische Persönlichkeiten aus mehreren EU-Ländern sowie aus Großbritannien und der Ukraine umfassen. Trotz der Verschiebung betonten EU-Beamte ihr Engagement für die Förderung der Verteidigungszusammenarbeit und warnten davor, die notwendigen Maßnahmen bis 2035 zu verzögern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Darstellung des Entscheidungsprozesses, wobei er auf den Widerstand mehrerer Mitgliedstaaten verweist, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen.



