Eine US-Jury hat Hadi Matar wegen Bundes-Terrorismus-Anklagen im Zusammenhang mit der Ermordung des britischen Autors Salman Rushdie, der mehrere schwere Verletzungen überlebte, verurteilt. Der Angriff ereignete sich während einer öffentlichen Redeveranstaltung, bei der Rushdie über die Sicherheit von Schriftstellern diskutieren sollte. Die Staatsanwälte verbanden Matars Handlungen mit einer Fatwa aus dem Jahr 1989, die vom ehemaligen iranischen Führer Ayatollah Khomeini ausgegeben wurde, die den Tod von Rushdie aufgrund seines Romans "Die satanischen Verse" forderte. Matar, der bereits eine 25-jährige Haftstrafe für den gleichen Vorfall verbüßte, droht eine mögliche lebenslange Haftstrafe vor einem Bundesgericht. Verteidigungsanwälte argumentierten, dass es nicht genügend Beweise für die Absicht von Matar gebe, während Rushdie aussagte, dass die Motive des Angreifers unklar seien. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Redefreiheit und religiösen Empfindlichkeiten, wobei der Iran jegliche Beteiligung leugte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Angriff als einen Akt des "transnationalen Terrorismus", der mit iranischem Einfluss verbunden ist, betont die geopolitischen Implikationen und zitiert US-Beamte, die den Iran der Unterstützung solcher Handlungen beschuldigen.





