Im Zusammenhang mit der französischen Präsidentschaftswahl 2027 äußerte sich Édouard Philippe, Kandidat der Partei Horizons, gegen die Erweiterung des Geltungsbereichs der Verfassungsreferenden auf Themen wie Einwanderung oder übergeordnete Entscheidungen des Verfassungsrats. Er kritisierte Bruno Retailleau, einen Kandidaten der LR-Partei, weil er Änderungen an Artikel 11 der Verfassung vorgeschlagen hatte, der derzeit die Referenden auf bestimmte Bereiche wie die öffentliche Verwaltung und wirtschaftliche, soziale oder ökologische Reformen beschränkt. Philippe betonte die Bedeutung der Achtung des bestehenden Verfassungsrahmens und der Rolle des Verfassungsrats bei der Gewährleistung der gesetzgeberischen Qualität. Er lehnte auch die Idee ab, das Parlament zu umgehen, um die Verfassung durch Artikel 11 zu ändern, und plädierte stattdessen für den formalen Prozess, der in Artikel 89 beschrieben ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion zwischen zwei Kandidaten, Édouard Philippe und Bruno Retailleau, die jeweils ihre Ansichten zur Verfassungsreform und zur Verwendung von Referenden zum Ausdruck bringen.





