Der Artikel behandelt den Vorschlag des Ministerpräsidenten Janez Janša, einen Steueranker (davčno sidro) in die slowenische Verfassung einzuführen. Diese Maßnahme würde eine Obergrenze für den Anteil des BIP festlegen, den der Staat durch Steuern und Beiträge umverteilen kann, um die Steuerbelastung und die öffentlichen Ausgaben zu verringern. Janša betonte die Bedeutung eines stabilen und vorhersehbaren Geschäftsumfelds für die wirtschaftliche Stabilität und stellte fest, dass Slowenien trotz verpasster Möglichkeiten unter früheren Regierungen einen relativ hohen Lebensstandard im Vergleich zu Europa beibehalten hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorschlag zwar als mögliche Verfassungsänderung, die auf die Stabilität der Haushalte abzielt, bevorzugt oder kritisiert jedoch nicht offen den Ansatz der SDS-Partei.





