EU-Kommissarin "beunruhigt" über Aussage der serbischen Ministerin
Die Expansionskommissarin der Europäischen Union, Marta Kos, äußerte sich empört über eine Erklärung der serbischen Staats- und Kommunalministerin Snežana Paunović, die vorschlug, dass der Kosovo 1998 ethnisch gereinigt worden wäre, wenn sie in Slobodan Milosevićs Position gewesen wäre. Kos betonte, dass eine solche Rhetorik keinen Platz in Europa hat und Kernwerten wie menschliche Würde, Versöhnung, Verantwortung und gute Nachbarschaft widerspricht. Sie stellte fest, dass die Europäische Kommission nachdrücklich empfohlen hatte, Verhandlungen mit Serbien in Cluster 3 zu eröffnen, aber diese Empfehlung erhielt keine Unterstützung von EU-Mitgliedsstaaten. Paunović verteidigte ihre Kommentare und erklärte, dass Albaner nicht auf die gleiche Weise "gelöscht" würden, wie sie heute versuchen, Kosovo ethnisch zu reinigen, sondern diejenigen, die sich nicht als Bürger der Föderation Jugoslawien identifizieren, sollten ihre Heimat verlassen und zurückkehren.
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Die Expansionskommissarin der Europäischen Union, Marta Kos, lehnte eine umstrittene Aussage der serbischen Staats- und Kommunalministerin Snežana Paunović, die vorschlug, dass der Kosovo 1998 ethnisch gereinigt worden sein sollte, entschieden ab. Kos betonte, dass eine solche Rhetorik in Europa keinen Platz hat und Kernwerte wie Menschenwürde und Versöhnung widerspricht. Die Kommentare wurden als Reaktion auf die Empfehlung der EU-Kommission für einen Dialog mit Serbien über die Normalisierung mit dem Kosovo abgegeben, die von den EU-Mitgliedstaaten nicht unterstützt wurde. Kos betonte, dass diese Bemerkungen die Ansichten eines einzelnen Ministers und nicht der serbischen Regierung als Ganzes darstellen. In der Zwischenzeit schloss Montenegro zwei weitere Verhandlungskapitel, wodurch die Gesamtzahl der geschlossenen Kapitel auf 18 von 33 stieg, mit der Hoffnung, die verbleibenden Kapitel bis Ende des Jahres zu schließen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Kontroverse um die ethnozentrischen Äußerungen des Ministers als unvereinbar mit den europäischen Werten und als eine Übereinstimmung mit progressiven Positionen gegen ethnische Säuberung und nationalistische Rhetorik.
Die Europäische Kommission hat ihre Besorgnis über die Äußerungen der serbischen Ministerin für Staat und lokale Selbstverwaltung, Snežana Paunović, zu Kosovo geäußert. Paunović schlug vor, dass während des Konflikts von 1998 ethnische Säuberung notwendig sei und implizierte, dass die Albaner heute den Kosovo verlassen sollten, wenn sie sich nicht als Bürger des ehemaligen Jugoslawiens identifizieren. Die Europäische Kommission kritisierte diese Äußerungen als im direkten Widerspruch zu den Werten der Europäischen Union wie Menschenwürde, Versöhnung, Verantwortung und guten Nachbarschaftsbeziehungen, die für den EU-Beitritt unerlässlich sind. Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Maja Kocijančić, betonte, dass solche Äußerungen inakzeptabel seien und forderte verantwortungsvolle politische Führung auf, Vertrauen und regionale Stabilität aufzubauen. In der Zwischenzeit hat Montenegro zwei weitere Verhandlungskapitel abgeschlossen, wodurch die Gesamtzahl der abgeschlossenen Kapitel auf 18 von 33 erhöht wurde. Premierminister Milojko Spajić erklärte, dass die verbleibenden 15 Kapitel bis Ende des Jahres geschlossen werden könnten, wenn die EU die erforderliche politische Entscheidung trifft.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Äußerungen des serbischen Ministers als ethisch unhaltbar und mit den Werten der EU unvereinbar bezeichnet, wobei starke Ausdrücke wie "Nulltoleranz" und "Rhetorik koja opravdava...etničko čišćenje" verwendet werden.
Die Europäische Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos, äußerte sich schockiert über die Aussage eines serbischen Ministers, der behauptete, dass der Kosovo 1998 ethnisch gereinigt worden wäre, wenn sie in der Position von Slobodan Milošević gewesen wäre. Kos betonte, dass eine solche Rhetorik in Europa keinen Platz hat und forderte Nulltoleranz für Aussagen, die ethnische Säuberung rechtfertigen. Sie reagierte auf Kommentare von Snežana Paunović, Serbiens Ministerin für Staat und lokale Selbstverwaltung, die darauf hindeutete, dass die Serben die nicht-serbische Bevölkerung 1998 aus dem Kosovo vertrieben hätten, anstatt sie zu töten. Kos erklärte, dass diese Bemerkungen den Werten der Menschenwürde, der Versöhnung, der Verantwortung und der guten Nachbarschaftsbeziehungen widersprechen, auf denen die Europäische Union basiert. Sie fügte hinzu, dass sie nur davon ausgehen könne, dass dies die Ansichten eines einzelnen Ministers seien, nicht der serbischen Regierung als Ganzes.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sowohl die Verurteilung der Äußerungen des Ministers durch den Europäischen Kommissar als auch die Äußerungen des Ministers selbst, ohne offen eine Seite zu begünstigen.
Die Expansionskommissarin der Europäischen Union, Marta Kos, äußerte sich empört über eine Erklärung der serbischen Staats- und Kommunalministerin Snežana Paunović, die vorschlug, dass der Kosovo 1998 ethnisch gereinigt worden wäre, wenn sie in Slobodan Milosevićs Position gewesen wäre. Kos betonte, dass eine solche Rhetorik keinen Platz in Europa hat und Kernwerten wie menschliche Würde, Versöhnung, Verantwortung und gute Nachbarschaft widerspricht. Sie stellte fest, dass die Europäische Kommission nachdrücklich empfohlen hatte, Verhandlungen mit Serbien in Cluster 3 zu eröffnen, aber diese Empfehlung erhielt keine Unterstützung von EU-Mitgliedsstaaten. Paunović verteidigte ihre Kommentare und erklärte, dass Albaner nicht auf die gleiche Weise "gelöscht" würden, wie sie heute versuchen, Kosovo ethnisch zu reinigen, sondern diejenigen, die sich nicht als Bürger der Föderation Jugoslawien identifizieren, sollten ihre Heimat verlassen und zurückkehren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Äußerungen des serbischen Ministers als zutiefst problematisch und unvereinbar mit den europäischen Werten bezeichnet und die Rhetorik mit scharfer Sprache verurteilt.
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