Zwei argentinische Polizisten stehen vor Gericht wegen Vorwürfen, sie hätten während einer Untersuchung der Morde an zwei französischen Touristen in Salta 2011 eine Waffe eingepflanzt.
Der Fall ist noch immer unter Beobachtung, wobei neue Entwicklungen durch genetische Studien in Frankreich und eine laufende gerichtliche Überprüfung von Verfahrensfehlern in der Erstuntersuchung hervorgerufen wurden. Mamani war ein ehemaliges Mitglied der Ersten Ermittlungsbrigade, während Solano als Leiter der Abteilung für Vermögensverbrechen innerhalb derselben Einheit diente.
Stattdessen fanden die Beamten einen vergrabenen Revolver im Garten, komplett mit fünf gebrauchten Patronen und zwei ungenutzten. Die Waffe wurde zu einem wichtigen Beweisstück in der anschließenden Untersuchung des Doppelmordes. Der Besitzer des Hauses, Raúl Alfredo Sarmiento, behauptete jedoch, dass die Waffe geplant worden war. Er erklärte, dass sein Sohn und seine Schwiegertochter die Operation miterlebt und später das gleiche Tuch identifiziert hatten, mit dem die Waffe während der Durchsuchung eingewickelt wurde. Sarmiento stellte fest, dass weder die Waffe noch das Tuch Anzeichen von Erde zeigten, obwohl sie als vergraben beschrieben wurden. Die Bedeutung des Revolvers wuchs, als die ballistische Analyse bestätigte, dass es abgefeuert worden war.
In einem internen Bericht vom 12. August 2011 äußerte der damalige Kommissar Néstor Piccolo Bedenken bezüglich dieser Verbindung und stellte fest, dass der Bereich, in dem die Kugeln später entdeckt wurden, bereits einer gründlichen Untersuchung unterzogen worden war, einschließlich der Metalldetektion.
Diese Ansprüche werden neben der umfassenderen Untersuchung des Verhaltens der ursprünglichen Untersuchung untersucht. Der Staatsanwalt Pablo Paz, der die Anklage leitet, hat beantragt, dass Mamani und Solano wegen angeblicher ideologischer Fälschung vor Gericht gestellt werden. Mamani wird wegen zweier getrennter Vorfälle angeklagt, während Solano der Komplizenschaft beschuldigt wird. Der Fall wird von einer spezialisierten Strafverfolgungseinheit behandelt, die aus Paz, María Luján Sodero und Daniel Espilocín besteht. Die Untersuchung zeigt weiterhin Diskrepanzen und Inkonsistenzen im ursprünglichen Fall auf, was zu erneuten Bemühungen führte, um die wahren Umstände des Todes der beiden Französinnen zu ermitteln.
Während der Prozess näher rückt, wird sich die Aufmerksamkeit darauf konzentrieren, ob die neu entdeckten Beweise Klarheit über einen Fall bringen können, der die Region seit langem heimsucht.
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