In dem Artikel werden die von Argentiniens Präsidenten Javier Milei seit seiner Wahl im Dezember 2023 umgesetzten Steuerreformen diskutiert, die zu einer erheblichen Verringerung der Staatseinnahmen und einer Erhöhung der Ressourcen für den privaten Sektor geführt haben. Nach einer Schätzung des Ökonomen Nadin Argañaraz vom argentinischen Institut für Fiskalanalyse (Iaraf) werden die Nettokosten dieser Maßnahmen voraussichtlich in diesem Jahr 3% des BIP erreichen und bis Ende 2027 auf 4,7% steigen. Der Bericht stimmt mit den Behauptungen der Regierung überein, dass die Steuern um drei Prozentpunkte des BIP gesenkt wurden, eine Behauptung, die Milei während eines Interviews wiederholte. Die Analyse skizziert die Entwicklung der Steueränderungen im Laufe der Zeit und weist auf anfängliche Steuererhöhungen aufgrund von Notstandssteuern wie PAIS und Brennstoffsteuern hin, gefolgt von einer Verschiebung hin zu verringerten Staatseinnahmen ab 2025.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält zwar Informationen über die Wirtschaftspolitik der Milei-Regierung, unterstützt oder kritisiert jedoch nicht offen die Vorgehensweise der Regierung.




