Der österreichische Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat angekündigt, die Wochenend- und Nachtschichtvergütungen für Polizisten ab 2027 zu verdoppeln, als Reaktion auf Kritik an möglichen Einkommensverlusten aufgrund eines neuen Dienstzeitmanagementsystems. Die Testphase dieses Systems beginnt nächsten Monat in fünf Bezirken, darunter städtische Gebiete wie Wiens Brigittenau und Linz sowie gemischte und ländliche Regionen. Karner argumentiert, dass erhöhte Arbeitszeiten zu höheren Löhnen führen werden und zielt darauf ab, ein einheitlicheres und gerechteres System für alle Polizeikräfte zu schaffen. Er erwähnte auch die Verbesserung der Planungsmöglichkeiten durch eine mobile App und die Erhöhung der Polizeipräsenz an Abenden und Wochenenden. Der Plan beinhaltet freiwillige Überstundenpools und "springerstreifen" (mobil patrouillieren) in ländlichen Gebieten, um eine angemessene Abdeckung zu gewährleisten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar eine politische Entscheidung des Innenministers, stellt aber sowohl die Absichten des Ministers als auch die Kritik der Personalvertreter dar.




