Am 1. Januar wechselten 43 öffentliche Bildungseinrichtungen in Santiago von der Gemeindeverwaltung zum Santiago Center Service of Public Education (SLEP). Trotz dieser Veränderung bestehen in diesen Schulen weiterhin Gewaltprobleme. Paulina Retamales, Direktorin von SLEP Santiago Centro, beschreibt die Herausforderungen ihrer Einrichtung. Sie verweist auf Anstrengungen wie Rechtsstreitigkeiten, Vertreibungen und Koordination mit Behörden wie Carabineros und dem Ministerium für Staatsanwaltschaft. Sie erkennt jedoch an, dass es anhaltende Gewalttaten gibt, darunter Übergriffe und drogenbezogene Aktivitäten, die oft nicht gemeldet oder durch Dialog angegangen werden. Retamales betont die Notwendigkeit einer strengen Durchsetzung der Vorschriften und der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen wie "Aula Segura". Sie hebt die Komplexität der Bekämpfung externer Einflüsse und der Organisation hinter einigen gewalttätigen Handlungen hervor.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die Herausforderungen, denen das SLEP Santiago Centro bei der Bekämpfung von Schulgewalt gegenübersteht.





