Bei gezielten Inspektionen von Friseurgeschäften in Oberösterreich und Salzburg zwischen dem 29. Juni und dem 5. Juli ermittelten die österreichischen Finanzbehörden 77 Rechtsverstöße. Die Kontrollen ergaben Fälle von illegaler Beschäftigung bis zum Verkauf von gefälschten Luxusparfüms. Insgesamt 85 Unternehmen und 172 Mitarbeiter wurden inspiziert, 39 Finanzpolizeibeamte und neun Führungskräfte waren beteiligt. Zu den Feststellungen gehörten acht Fälle illegaler ausländischer Beschäftigung, drei Fälle von Steuerhinterziehung, 42 fehlende Arbeitszeitunterlagen und Verstöße gegen Handelsvorschriften. Darüber hinaus erfüllte fast jedes fünfte Unternehmen die Kassenanforderungen nicht und acht Betreiber gaben keine Quittungen aus. In Salzburg wurde ein Geschäft gefunden, das gefälschte Parfüms bekannter Luxusmarken verkaufte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Erkenntnisse aus offiziellen Inspektionen ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er berichtet über rechtliche Verstöße, die von Finanzautoritäten entdeckt wurden, und konzentriert sich auf Compliance-Fragen, anstatt eine parteiische Haltung einzunehmen.





