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ORF widerspricht Medienbericht über Senderabschaltung
Austria🏛️ PolitikEher progressivvor 14 Tagen

ORF widerspricht Medienbericht über Senderabschaltung

Die österreichische Rundfunkgesellschaft (ORF) hat Pläne angekündigt, kleine Rundfunkstationen in abgelegenen Gebieten, die weitgehend von anderen Sendern abgedeckt sind, bis Ende des Jahres zu schließen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, jährlich 1,5 Millionen Euro zu sparen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass 99% des Landes durch das terrestrische Netz abgedeckt bleiben. Die ORF widerlegt die Behauptungen der "Kronen Zeitung", dass 64.000 Menschen in ländlichen Gebieten den Zugang zu terrestrischem Fernsehen und Radio verlieren würden, und bezeichnet solche Berichte als falsch. Die ORF betont, dass auch in Notfällen die umfassende Abdeckung unberührt bleiben wird. Sie stellt fest, dass nur sechs Prozent der Österreicher ORF über die Antenne empfangen und die meisten Haushalte mehrere Empfangsmethoden verwenden. Die FPÖ kritisierte die ORF dafür, dass sie angeblich 65.000 Menschen ab August vom Service abgeschnitten hat, und behaupt, dies könnte diese Gebiete in ländlichen Krisen gefährden.

Der ORF-III-Chef Peter Schöber wurde nach internen Untersuchungen wegen Vorwürfen unangemessenen Verhaltens von seinem Posten enthoben und in Urlaub gelassen. Die Entscheidung wurde von ORF-Chef Ingrid Thurnher bekannt gegeben, die die Mitarbeiter intern am Mittwoch informierte. Gespräche über die Beendigung seines Arbeitsverhältnisses haben begonnen. Schöber wurde angewiesen, keine Kontakte zu ORF-Mitarbeitern aufzunehmen, und solche Versuche müssen Thurnher gemeldet werden. Der einzige Geschäftsführer von ORF III ist jetzt Kathrin Zier-Kunhutz, während die Programmverantwortung unter Louenz Lor-Dittlbacher fällt.

Schöbers Vertrag, der von dem ehemaligen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz verlängert wurde, läuft bis Ende 2027. Nach Ablauf würde er zu einem älteren ORF-Vertrag zurückkehren. Mit 55 Jahren hat er noch mehrere Jahre vor dem Ruhestand, was die laufenden Diskussionen über seinen Ausstieg beeinflussen könnte. Schöber war bereits Anfang des Jahres strukturell entmachtet worden, nachdem eine Untersuchung Bedenken von Mitarbeitern des Kultur- und Informationskanals aufgedeckt hatte. Mitarbeiter hatten verbale Fehlverhalten und psychischen Missbrauch, einschließlich Mobbing, Einschüchterung und Entlassungsdrohungen, diskutiert.

Schöber versuchte sich während einer Besprechung mit den Mitarbeitern zu entschuldigen, obwohl das Ausmaß seiner mutmaßlichen Übertretungen unklar bleibt. Der Compliance-Bericht, der die Grundlage für diese Feststellungen bildete, wurde durch anonyme Aussagen zahlreicher Mitarbeiter zusammengestellt. Nicht alle beschuldigten Schöber direkt, und er selbst wurde von der Einsicht in seinen Inhalt ausgeschlossen. Schöber versuchte auch, den Stiftungsrat daran zu hindern, mit einer einstweiligen Verfügung auf den Bericht zuzugreifen, aber dieser Versuch scheiterte. Die Anschuldigungen traten sieben Wochen nach der Entlassung eines ORF-III-Arbeitsratsmitglieds auf, die letztendlich durch Gerichtsurteile bestätigt wurde.

Die Kontroverse um Schöbers Führung führte zu einer ausgedehnten Debatte bei der Auswahl des ORF-Generaldirektors, wobei einige vorschlugen, dass die Wiedereingliederung von ORF III in die Hauptorganisation zu seiner Entlassung geführt hätte.

Seine Abreise folgt einem Muster von hochkarätigen Ausstiegen, die breitere Veränderungen innerhalb der Organisation widerspiegeln. 5 Millionen Euro jährlich. Diese Stationen werden weitgehend von anderen Übertragungsmöglichkeiten abgedeckt, und das Netzwerk wird weiterhin 99 Prozent des Landes bedienen.

Die FPÖ kritisierte die Entscheidung des ORF und nannte sie einen Skandal und behauptete, dass ab August über 65.000 Menschen von den terrestrischen Diensten getrennt werden würden. Sie argumentierten, dass dies die Menschen in ländlichen Gebieten und Fahrer, die durch solche Regionen reisen, gefährden würde. Trotz der Klarstellung des ORF, dass nur eine kleine Anzahl von Menschen betroffen sein würde, hielt die FPÖ ihre Kritik aufrecht und beschuldigte den ORF, Entscheidungen zu treffen, ohne die Öffentlichkeit zu informieren.

Sie stellten die Frage, warum betroffene Personen aktive Schritte unternehmen müssten, um ihre Probleme zu lösen, und betonten, dass Satellit und Streaming landesweit verfügbar bleiben.

5 Berichte

Kurier logoKurierParteinahMitteFaktentreue 88Objektivität 85vor 18 Tagen
ORF-III-Chef Peter Schöber abberufen und beurlaubt

ORF-III-Direktor Peter Schöber wurde von ORF-III-Chefin Ingrid Thurnher wegen Verhaltens, das mit seiner Führungsrolle unvereinbar ist, suspendiert und in Urlaub gestellt. Die Entscheidung folgt internen Diskussionen und kommt inmitten laufender Ermittlungen wegen angeblichem Fehlverhalten, einschließlich verbaler Ausbrüche und psychischen Missbrauch wie Mobbing und Kündigungsdrohungen. Mitarbeiter hatten diese Probleme zuvor in Chats diskutiert, und Schöber entschuldigte sich Berichten zufolge während einer Mitarbeiterversammlung, wenn er irgendwelche Grenzen überschritten hatte. Schöber versuchte, den Kuratorium durch eine einstweilige Verfügung den Zugriff auf den Compliance-Bericht zu verhindern, aber dies war erfolglos. Seine Entlassung folgt der Entlassung eines ORF-III-Arbeitsratsmitglieds, die später vor Gericht bestätigt wurde. Schöbers ORF-Vertrag, verlängert von ehemaligem ORF-Direktor Alexander Wrabetz, läuft bis 2027, und sein potenzieller Rückkehr zu einem älteren Vertrag könnte seine Verhandlungen beeinflussen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über die Suspendierung eines hochrangigen ORF-Managers wegen angeblichen Fehlverhaltens, ohne offen eine Seite zu begünstigen.

Warum Faktentreue (88): This article confirms the removal and leave of Peter Schöber, citing the same compliance investigation findings as other sources. It adds context about his contract extension and potential implications for future discussions, which is supported by the cross-source consensus. However, some parts are

Warum Objektivität (85): While the core information is presented neutrally, there is a slight leaning towards discussing the implications of Schöber’s situation, particularly around his contract and pension age, which introduces a minor element of interpretation rather than pure reporting.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 90vor 18 Tagen
Schöber als ORF-III-Chef abberufen

Die Österreichische Rundfunkgesellschaft (ORF) hat Peter Schöber mit sofortiger Wirkung als Leiter von ORF III entfernt. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher kündigte per E-Mail an, dass interne und externe Untersuchungen zu Vorwürfen gegen Schöber abgeschlossen seien und sein Verhalten als unvereinbar mit den Führungsverantwortlichkeiten innerhalb von ORF befunden wurde. Sie hat ihn von seiner Position suspendiert und ihn angewiesen, den Kontakt mit Mitarbeitern zu vermeiden und Kommunikationsversuche zu melden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entlassung eines leitenden Angestellten eines staatseigenen Rundfunks als eine faktische Aktualisierung, die auf offiziellen Entscheidungen und internen Prozessen basiert.

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports that ORF General Director Ingrid Thurnher has removed Peter Schöber from his position as ORF III director and placed him on leave. It cites the email from Thurnher as the source, and aligns with the cross-source consensus regarding the removal based on compliance inves

Warum Objektivität (90): The tone remains neutral, presenting the facts without emotional language or bias. The article focuses on reporting the official actions taken by Thurnher without injecting personal opinion or taking sides.

Kurier logoKurierParteinahProgressivFaktentreue 85Objektivität 75vor 14 Tagen
ORF widerspricht Medienbericht über Senderabschaltung

Die österreichische Rundfunkgesellschaft (ORF) hat Pläne angekündigt, kleine Rundfunkstationen in abgelegenen Gebieten, die weitgehend von anderen Sendern abgedeckt sind, bis Ende des Jahres zu schließen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, jährlich 1,5 Millionen Euro zu sparen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass 99% des Landes durch das terrestrische Netz abgedeckt bleiben. Die ORF widerlegt die Behauptungen der "Kronen Zeitung", dass 64.000 Menschen in ländlichen Gebieten den Zugang zu terrestrischem Fernsehen und Radio verlieren würden, und bezeichnet solche Berichte als falsch. Die ORF betont, dass auch in Notfällen die umfassende Abdeckung unberührt bleiben wird. Sie stellt fest, dass nur sechs Prozent der Österreicher ORF über die Antenne empfangen und die meisten Haushalte mehrere Empfangsmethoden verwenden. Die FPÖ kritisierte die ORF dafür, dass sie angeblich 65.000 Menschen ab August vom Service abgeschnitten hat, und behaupt, dies könnte diese Gebiete in ländlichen Krisen gefährden.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Kritik der FPÖ wird als berechtigte Sorge dargestellt, aber der Gesamtton neigt dazu, die Aktionen der ORF zu unterstützen, insbesondere indem sie die

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the ORF's stance that the 'Kronen Zeitung' report was false, citing the 1.5 million euro savings and maintaining 99% coverage. It references the FPÖ's reaction but does not provide full details, which limits cross-source comparison. The article aligns with the ORF's of

Warum Objektivität (75): The tone is somewhat defensive when addressing the FPÖ's criticism, suggesting a slight bias towards defending the ORF's position. While factual, there is a hint of editorializing in the emphasis on correcting the 'Kronen Zeitung' report.

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMitteFaktentreue 80Objektivität 85vor 18 Tagen
Peter Schöber als ORF-3-Chef abberufen und beurlaubt

Die Vorwürfe umfassen Mobbing, toxisches Führungsverhalten und redaktionelle Einflussnahme. Dutzende Mitarbeiter hatten sich über seinen Führungsstil beschwert und Belege für redaktionelle Interventionen gesammelt. Bis auf Weiteres führt Co-Geschäftsführerin Kathrin Zier-Kunzhut die Geschäftsführung.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt neutral und konzentriert sich auf Fakten und offizielle Stellungnahmen. Es wird keine politische Richtung oder emotionale Bewertung eingebracht. Die Quellen sind primär intern (ORF-Compliance-Stelle, Stiftungsräte), was eine neutrale Darstellung ermöglicht.

Warum Faktentreue (80): The article provides key details about Schöber’s removal and the compliance investigation, but much of the content is incomplete or cut off. Despite this, the core facts align with other sources. The mention of the STANDARD's inquiry and the lack of detailed response from the ORF suggests some gaps

Warum Objektivität (85): The tone remains largely neutral, though the incomplete nature of the text may lead to some reader confusion. There is no overt bias, but the partial content might suggest a less comprehensive approach compared to the other articles.

Heute logoHeuteUnabhängigProgressivFaktentreue 60Objektivität 65vor 14 Tagen
Neuer Skandal – Änderung beim ORF betrifft tausende Gebührenzahler

Der Artikel berichtet über einen neuen Skandal, der die Österreichische Rundfunkgesellschaft (ORF) betrifft, bei dem Änderungen an der Organisation Tausende von Gebührenzahlern betreffen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Situation als "Skandal" bezeichnet, was eine negative Wahrnehmung der Handlungen des ORF impliziert.

Warum Faktentreue (60): This article appears to be incomplete or incorrectly titled, as it discusses a different issue related to ORF fees affecting thousands of subscribers. It does not provide any relevant information about Peter Schöber or the compliance investigation, making it largely irrelevant to the main event bein

Warum Objektivität (65): The article is not focused on the main event and contains misleading or unrelated content. While it doesn’t appear to have a clear political or emotional slant, its irrelevance to the topic reduces its overall objectivity score.

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