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Oberstes Gericht in Ecuador verurteilt Ex-Präsident Moreno
Germany🏛️ PolitikMittevor 3 Tagen

Oberstes Gericht in Ecuador verurteilt Ex-Präsident Moreno

Die obersten Richter Ecuadors haben den ehemaligen Präsidenten Lenín Moreno wegen Korruption verurteilt, im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserkraftwerks 'Coca Codo Sinclair' durch das chinesische Unternehmen Sinohydro. Laut der Staatsanwaltschaft zahlte Sinohydro insgesamt 76 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern, wobei Moreno und 19 weitere Angeklagte schuldig gesprochen wurden, darunter ein ehemaliger chinesischer Botschafter. Moreno selbst leugnete die Vorwürfe als politisch motiviert und kündigte eine Berufung an. Seine Familie wird aufgrund von Beihilfe zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Moreno von war bis 2017 bis 2021 Präsident und politisch hatte sich von seinem ehemaligen Mentor Rafael Correa abgekehrt. Correa, von der von 2007 bis 2013 sein Vizepräsident war, wurde im Exil und selbst wegen Korruption verurteilt.

Der Oberste Gerichtshof Ecuadors hat den ehemaligen Präsidenten Lenín Moreno wegen Korruption im Zusammenhang mit dem Bau des größten Wasserkraftwerks des Landes, Coca Codo Sinclair, der von der chinesischen Firma Sinohydro gebaut wurde, verurteilt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft des Landes hat das Gericht in Quito Moreno für schuldig befunden, Bestechungsgelder in Höhe von insgesamt 76 Millionen US-Dollar (65 Millionen Euro) angenommen zu haben. Das Urteil kam nach einem Prozess mit 20 Angeklagten, darunter Moreno und 19 anderen, darunter ein ehemaliger chinesischer Botschafter. Moreno, der derzeit aufgrund einer Wirbelsäule im Rollstuhl sitzt, bestritt die Vorwürfe und nannte sie politisch motiviert und kündigte seine Absicht an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Der Fall dreht sich um den Bau des Coca Codo Sinclair-Damms, der etwa 30 Prozent des Stroms Ecuadors liefert. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Sinohydro während der Durchführung des Projekts Bestechungsgelder gezahlt habe, wobei Moreno und Mitglieder seiner Familie beschuldigt werden, etwa 1 Million Dollar an Bestechungsgeldern erhalten zu haben. Morenos Frau und mehreren Verwandten drohen zweieinhalb Jahre Gefängnis wegen Komplizenschaft. Das Gericht verhängte jedoch die von den Staatsanwälten geforderte sechseinhalbjährige Haftstrafe nicht, wahrscheinlich aufgrund von Morenos Alter und körperlichen Zustand.

Zuvor war er Vizepräsident unter dem linken Führer Rafael Correa, der Ecuador von 2007 bis 2013 regierte. Ihre politischen Beziehungen verschlechterten sich im Laufe der Zeit und führten dazu, dass Moreno zu konservativeren Politiken wechselte und sich enger mit den Vereinigten Staaten verbündete.

Seine rechtlichen Schwierigkeiten dauern seit dem Ende seiner Präsidentschaft im Jahr 2017 an, und er ist trotz seines Exils eine prominente Persönlichkeit in der ecuadorianischen Politik geblieben. Morenos Verurteilung fügt der komplexen politischen Landschaft des Landes, in der seit Jahren Spannungen zwischen verschiedenen Fraktionen bestehen, eine weitere Schicht hinzu. Die Beteiligung eines chinesischen Unternehmens am Bau des Wasserkraftwerks hebt den breiteren Kontext internationaler Partnerschaften und deren Kontroversen hervor. Sinohydro, Teil der staatlichen China Energy Engineering Group, ist in mehreren lateinamerikanischen Ländern aktiv und steht häufig vor einer Prüfung wegen Transparenz und ethischen Bedenken.

Der Fall in Ecuador unterstreicht die Herausforderungen, die mit groß angelegten Infrastrukturprojekten verbunden sind, die ausländische Investitionen beinhalten, insbesondere wenn sie sich mit inländischen politischen Dynamiken kreuzen. Morenos Rechtsteam wird voraussichtlich bald eine Berufung einreichen, die sowohl die Verurteilung als auch die Verurteilung in Frage stellt. Das Ergebnis dieser Berufung könnte zukünftige Gerichtsverfahren gegen andere Personen beeinflussen, die mit dem Fall verbunden sind. In der Zwischenzeit hat die Staatsanwaltschaft ihr Engagement betont, alle Parteien verantwortlich zu machen, unabhängig von ihrem Status oder ihren Verbindungen.

Dieser Fall zieht weiterhin die Aufmerksamkeit nationaler und internationaler Beobachter auf sich und spiegelt die anhaltende Debatte über Rechenschaftspflicht, Regierungsführung und die Rolle ausländischer Einheiten bei der Gestaltung der wirtschaftlichen und politischen Landschaften in Südamerika wider.

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Deutsche Welle (Deutsch) logoDeutsche Welle (Deutsch)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 80vor 3 Tagen
Oberstes Gericht in Ecuador verurteilt Ex-Präsident Moreno

Die obersten Richter Ecuadors haben den ehemaligen Präsidenten Lenín Moreno wegen Korruption verurteilt, im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserkraftwerks 'Coca Codo Sinclair' durch das chinesische Unternehmen Sinohydro. Laut der Staatsanwaltschaft zahlte Sinohydro insgesamt 76 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern, wobei Moreno und 19 weitere Angeklagte schuldig gesprochen wurden, darunter ein ehemaliger chinesischer Botschafter. Moreno selbst leugnete die Vorwürfe als politisch motiviert und kündigte eine Berufung an. Seine Familie wird aufgrund von Beihilfe zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Moreno von war bis 2017 bis 2021 Präsident und politisch hatte sich von seinem ehemaligen Mentor Rafael Correa abgekehrt. Correa, von der von 2007 bis 2013 sein Vizepräsident war, wurde im Exil und selbst wegen Korruption verurteilt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und berichtet über die Verurteilung von Moreno sowie die damit verbundenen politischen Hintergründe ohne klare parteipolitische Einordnung.

Warum Faktentreue (90): This article accurately reports the conviction of Moreno, the involvement of Sinohydro, the bribe amounts, and the mention of 19 other defendants. It also notes that Moreno plans to appeal and that his sentence might be converted to house arrest due to his age and disability. These points align clos

Warum Objektivität (80): The article maintains a relatively neutral tone, presenting both the charges and Moreno’s denial. It avoids overtly biased language while providing necessary background on Moreno’s political history. However, it briefly mentions the rivalry with Correa, which could introduce subtle bias depending on

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